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LENI RIEFENSTAHL...Warnung! Diese Seite ist strengstens verboten für alle diejenigen, die in diesem Leben....Deutsch sind.

Leni is in a certain way....a paradigm for the 20th century.She lived the whole century and in characteristic 20th century form....(reinventing herself at least 3 times.) A woman of tremendous gifts artistically and charismatically...she was also a paradigm of sensual and vibrant beauty.There can be no question that her films of the 3rd Reich are thrilling and inspiring metaphysically....and THAT is precisely what scares us about her films.She knows something about us which we desperately want to evade knowing....and in light of the many realities of the 3rd Reich which Western culture is still struggling to come to terms with,it is something that leaves us uneasy.Why is it that something so right and so good...is simultaneously so wrong and so evil? It's a terribly complicated riddle of this realm that poses the greatest challenge to come to terms with ...honestly.Some people have an aura...which seems like a force of nature...and when listening to Leni....it is clear that she is one of those people.When I think about her...I just feel neutral...as the whole sum of it-(myself.)..seems to cancel itself out....and then I come face to face with myself...and I realize that this is the exact feeling that I have lived with within and about myself this whole life....(The big cancellation.) I have the intuition that in previous lives...I didn't live this way...that I was...indeed -very proud of myself. Is this progess...? I am forced to ask this again and again as I listen to Leni and the way she lives with herself.Sometimes I think of ex- Vice President Albert Gore who said..."It's hard to convince a man of a truth,when his very survival depends on him NOT KNOWING IT!"  I believe that Leni is a gripping story...not just because she lived through the 20th centiry's wildest and most Wagnerian drama...but because the way she lives with herself is how we quietly and perhaps desperately try to live with ourselves...daily trying to convince ourselves...that it is...and that we are...okay.

Helene Bertha Amalia Riefenstahl  war eine deutsche Tänzerin, Schauspielerin, Filmregisseurin und Fotografin.

Helene Bertha Amalia Riefenstahl (* 22. August 1902 in Berlin; † 8. September 2003 in Pöcking) war eine deutsche Tänzerin, Schauspielerin, Filmregisseurin und Fotografin.


Eine der umstrittensten Figuren der Filmgeschichte...
Leni Riefenstahl war wegen ihrer Nähe zum Nationalsozialismus im Allgemeinen und zu Adolf Hitler auf persönlicher Ebene eine der kontroversesten, umstrittensten Figuren der Filmgeschichte. Ihren Filmen, allen voran Triumph des Willens, aber auch Sieg des Glaubens und Tag der Freiheit! – Unsere Wehrmacht, wird vorgeworfen, die nationalsozialistische Ideologie zu glorifizieren. Eine Kritik, die sie jedoch Zeit ihres Lebens zurückwies.
Riefenstahl sah rückblickend ihre Fehler in ihrem „politischen Desinteresse" und ihrer „damit zusammenhängenden Mitläuferschaft".

Ihren Aussagen nach ging es in ihrem künstlerischen Wirken stets um Ästhetik und nicht um Ideologie. Als Propagandistin habe sie sich damals nicht gesehen. Erst rückblickend sei es ihr möglich, Dinge anders zu betrachten – in der NS-Zeit hingegen habe sie im damaligen unkritischen Zeitgeist gelebt. In späteren Interviews beteuerte sie stets, die NS-Verbrechen zu verurteilen und wehrte sich gleichzeitig gegen jeden Versuch, ihr eine Schuld anzulasten. Als entscheidenden Makel in Riefenstahls Biographie sehen die meisten Kritiker die Tatsache an, dass sie bis an ihr Lebensende eine selbstkritische und tiefergehende Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit vermissen ließ.
Auch die von Riefenstahl geschaffene Ästhetik und ihre künstlerischen Verdienste sind umstritten (sog. „faschistische Ästhetik"). Nach 1938 wurde sie in England und den USA – und nach 1945 auch in Deutschland – weitgehend boykottiert.


Die filmischen Ausdrucksmittel in Riefenstahls Reichsparteitagstrilogie und Olympia werden von vielen Filmwissenschaftlern und -regisseuren positiv bewertet. Als Markenzeichen dieser Filme sehen sie die idealisierte Darstellung von Kraft, Eleganz und Macht anhand muskulöser Körper oder mobiler Menschenmassen. Hinzu komme eine für die damalige Zeit revolutionäre, sehr dynamische Schnitttechnik sowie die Verwendung ganz neuer Kameraperspektiven. Ihre Tanzerfahrungen flossen in ihre Regiearbeiten ebenso ein, wie das von ihrem Bergfilm-Mentor Arnold Fanck erlernte Gefühl für Landschaften und Architektur.


Kindheit und Jugend (1918 bis 1924)...
Leni Riefenstahl kam am 22. August 1902 als Helene Bertha Amalia Riefenstahl in Berlin zur Welt. Zweieinhalb Jahre später wurde ihr Bruder Heinz Riefenstahl geboren.
1907 wurde Riefenstahl Mitglied im Schwimmclub „Nixe". Sie trat einem Turnverein bei und lernte Rollschuh- und Schlittschuhlaufen. Außerdem nahm sie fünf Jahre Klavierunterricht. 1918 beendete sie ihre Schulausbildung mit der mittleren Reife am Kollmorgenschen Lyzeum in Berlin.
Im selben Jahr nahm sie ohne Erlaubnis ihres Vaters und mit Unterstützung ihrer Mutter Berta Riefenstahl Tanzunterricht an der Helene-Grimm-Reiter-Schule. Dort standen Ausdruckstanz und Ballett auf dem Programm. Nach dem ersten öffentlichen Auftritt kam es zu Auseinandersetzungen mit ihrem sehr autoritären Vater. Alfred Riefenstahl erwartete von seiner Frau und seiner Tochter absoluten Gehorsam. Dass diese ihn monatelang belogen hatten, führte zu einer schweren familiären Krise. Um nicht in ein Internat geschickt zu werden, ging Leni Riefenstahl an die Staatliche Kunstgewerbeschule in Berlin, wo sie kurzzeitig Malerei lernte.


1919 schickte sie ihr Vater trotzdem auf ein Pensionat in Thale/Harz. Dort übte sie heimlich Tanzen, spielte Theater und besuchte die Aufführungen der Freilichtbühne Thale. Nach einem Jahr durfte sie das Pensionat verlassen. Daraufhin arbeitete sie bis 1923 als Sekretärin im Betrieb ihres Vaters und lernte Schreibmaschine, Stenographie und Buchhaltung. Außerdem durfte Leni Riefenstahl offiziell Tanzstunden an der Grimm-Reiter-Schule nehmen und auch öffentlich auftreten. Nebenbei spielte sie Tennis. Nach einer erneuten Auseinandersetzung mit dem Vater, die zum Auszug der Tochter aus der elterlichen Wohnung führte, erklärte sich Alfred Riefenstahl mit den Bühnenträumen seiner Tochter einverstanden.


Von 1921 bis 1923 erhielt sie eine klassische Ballettausbildung bei Eugenie Eduardowa, einer ehemaligen Tänzerin aus Sankt Petersburg. Zusätzlich lernte sie Ausdruckstanz an der Jutta-Klamt-Schule. 1923 ging sie für ein halbes Jahr nach Dresden in die Mary-Wigman-Schule. Ihren ersten Solo-Auftritt hatte sie am 23. Oktober 1923 in München. Bis 1924 folgte eine Tournee als Solotänzerin mit Auftritten bei Kammerspielen am Deutschen Theater in Berlin, in Frankfurt am Main, Leipzig, Düsseldorf, Köln, Dresden, Kiel, Stettin, Zürich, Innsbruck und Prag. Eine Bänderzerrung am Knie beendete schon nach einem halben Jahr die tänzerische Bühnenkarriere von Leni Riefenstahl.


Schauspielerin (1925 bis 1931)...
Leni Riefenstahl wirkte 1925 in dem Film „Wege zu Kraft und Schönheit" mit. Fasziniert von dem Film Der Berg des Schicksals von Dr. Arnold Fanck (1919), reiste sie in die Berge und traf dort den Hauptdarsteller Luis Trenker, dem sie einen an den Regisseur adressierten Brief überreichte. In Berlin kam es schließlich zu einer Begegnung zwischen Leni Riefenstahl und Arnold Fanck. Während sie am Meniskus operiert wurde, schrieb Regisseur Fanck für sie das Drehbuch zu Der heilige Berg. Nach ihrer Genesung begannen die Filmaufnahmen in den Dolomiten. Leni Riefenstahl lernte dafür Skilaufen und Bergsteigen. Außerdem begeisterte sie sich für das Filmhandwerk und eignete sich die Funktionen der Kamera an. Am 17. Dezember 1926 feierte der Film Der heilige Berg im Ufa-Palast am Zoo in Berlin seine Premiere. Vor dem Filmdebüt tanzte Leni Riefenstahl zum letzten Mal auf der Bühne. Diese erste Filmarbeit Leni Riefenstahls legte für ein Jahrzehnt ihre Rolle als Frau zwischen zwei Männern im Abenteuer- und Bergmilieu fest.


1927 begannen, ebenfalls unter der Regie von Arnold Fanck, die Dreharbeiten zum Film Der große Sprung. Die sportlichen Leistungen der Darstellerin sind in diesem besonders ausgeprägt. Hier lernte sie Hans Schneeberger, Kameramann und Hauptdarsteller, kennen, mit dem sie in einer dreijährigen Liebesbeziehung lebte. Die Premiere von Der große Sprung fand am 20. Dezember 1927 im Ufa-Palast am Zoo in Berlin statt. Riefenstahl hatte sich einen Namen als Spezialistin für Bergfilme gemacht. Dies spiegelt sich auch in vielen weiteren Filmen wider: Das Schicksal derer von Habsburg, Die weiße Hölle vom Piz Palü, Stürme über dem Montblanc, Der weiße Rausch und S.O.S. Eisberg.

Doch wollte sie ihre Schauspielkarriere auch auf andere Genres ausweiten. In Berlin lernte sie die Regisseure Georg Wilhelm Pabst (Die freudlose Gasse), Abel Gance (Napoleon), Walter Ruttmann (Berlin: Die Sinfonie der Großstadt) und den Schriftsteller Erich Maria Remarque (Im Westen nichts Neues) kennen. Zusätzlich begann sie Drehbücher zu schreiben und besuchte 1928 die Olympischen Winterspiele in St. Moritz. Ihren ersten Artikel schrieb Riefenstahl im „Film-Kurier" über Fancks Sport-Film Das weiße Stadion. Sie veröffentlichte nun regelmäßig Drehberichte zu ihren Filmarbeiten. Die Dreharbeiten zu dem für sie untypischen Film Das Schicksal derer von Habsburg begannen 1928 in Wien unter der Regie von Rudolf Raffé.


Die Produktion von Die weiße Hölle vom Piz Palü im Engadin führte die beiden Regisseure Fanck und Pabst zusammen. Leni Riefenstahl arbeitete an der Schnittfassung der französischen Version des Films mit. Nach seiner Premiere am 15. November 1929 im Ufa-Palast am Zoo in Berlin wurde das Werk ein durchschlagender nationaler und internationaler Erfolg. Der Film ist einer der letzten großen Stummfilme. Die Schauspielerin trifft Josef von Sternberg, der in Berlin Der blaue Engel mit Marlene Dietrich in Szene setzt.


Regisseurin (ab 1932)


Die ersten Regiearbeiten...
1931 schrieb Leni Riefenstahl die erste Fassung des Manuskripts für ihren Film Das blaue Licht. Das Drehbuch entwickelte sie zusammen mit Béla Balázs, einem ungarischen Filmtheoretiker und Drehbuchautor. Sie gründete ihre erste eigene Filmgesellschaft, die „Leni Riefenstahl Studio-Film" als alleinige Gesellschafterin. Zudem übernahm sie Regie, Produktionsleitung und Schnitt für Das blaue Licht. In diesem Film wirkten Sarntaler Bauern als Laienschauspieler mit.

Die Dreharbeiten fanden von Juli bis September 1931 statt. Um den Streifen zu finanzieren, nahm Leni Riefenstahl zusätzlich die Hauptrolle im Film Der weiße Rausch an. Die Premiere von Das blaue Licht fand am 24. März 1932 in Berlin statt. Der Film gewann bei der Biennale in Venedig die Silbermedaille. Sie reiste mit dem Werk nach London und wurde dort begeistert aufgenommen. Die erste Regie Leni Riefenstahls, insbesondere die Lichtinszenierung, war innerhalb und außerhalb Deutschlands ein großer Erfolg.


Der Film gelang als Stummfilm 1932 in die Kinos. Später freundete sich Riefenstahl mit dem Nazi-Publizisten und radikalen Antisemiten Julius Streicher an, dem sie im Oktober 1933 alle Angelegenheiten in Sachen „des Juden Béla Balázs" übergab. Dieser hatte Geldforderungen gegen sie erhoben. 1951 schnitt die Regisseurin eine neue Fassung und benutzte auch nicht verwendetes Filmmaterial, wobei die Rahmenhandlung des ursprünglichen Werks verloren ging. Diese Version wurde nachsynchronisiert und vom Filmkomponisten Giuseppe Becce neu vertont. In dieser tauchte Balázs' Name nicht mehr im Vorspann auf. Später wurde noch eine Tonfassung des Films hergestellt.
Leni Riefenstahl wurde durch ihr Regiedebüt Das blaue Licht eine erfolgreiche und von Hitler umschwärmte Regisseurin. Von 1932 bis 1945 wurde sie die Reichsfilmregisseurin. Dadurch lernte sie auch Joseph Goebbels und dessen Frau kennen.


Die Dreharbeiten zu dem Film SOS Eisberg unter der Regie von Arnold Fanck führten sie in Juni 1932 zunächst nach Grönland und Anfang 1933 in die Schweizer Alpen. Diese waren Ende Mai abgeschlossen. Aus einer Artikelserie über die Erlebnisse in Grönland, die sie für die Zeitschrift „Tempo" schrieb und aus Vorträgen, die sie zum Film hielt, entstand das Buch „Kampf in Schnee und Eis", welches 1933 erschien. Die Premiere des Films SOS Eisberg fand am 30. August 1933 im Ufa-Palast am Zoo statt.


Reichsparteitagstrilogie...
Riefenstahls Markenzeichen waren die idealisierte Darstellung makelloser Körper und die Darstellung großer Menschenmassen. Damit trug sie breitenwirksam das cineastisch-propagandistische Element zu einer „Ästhetik des Nationalsozialismus" in Deutschland bei. Zudem entwickelte sie eine für die damalige Zeit revolutionäre, sehr dynamische Schnitttechnik.
Im August 1933 nahm sie das Angebot an, einen Film über den fünften Reichsparteitag der NSDAP in Nürnberg zu drehen. Leni Riefenstahl arbeitete mit bekannten Kameramännern wie Sepp Allgeier, Franz Weihmayr und Walter Frentz zusammen und schnitt den Film selbst. Produzent des Films war das Reichspropagandaministerium unter Leitung von Goebbels. Sieg des Glaubens hatte am 1. Dezember 1933 Premiere. Infolge des so genannten Röhm-Putsches wird Sieg des Glaubens aber nach kurzer Zeit wieder aus dem Verkehr gezogen. Grund dafür war unter anderem die relativ gleichberechtigte Darstellung des SA-Stabschefs Ernst Röhm neben Hitler. Für Leni Riefenstahl kann die Dokumentation als Fingerübung gelten, im Vergleich zu dem späteren Reichsparteitagsfilm zeigten sich einige ästhetische Unvollkommenheiten, mit denen die auf Perfektion ausgerichtete Regisseurin nicht zufrieden war.
Im Auftrag von Hitler drehte Leni Riefenstahl einen weiteren Reichsparteitagsfilm.

Sie änderte ihre Firma in die „Reichsparteitagfilm GmbH" um, da sie so den Film über den sechsten Reichsparteitag der NSDAP produzieren konnte. Die 1933 und 1934 entstandenen Filme Sieg des Glaubens über den „Reichsparteitag des Sieges" der NSDAP und Triumph des Willens über den „Reichsparteitag der Einheit und Stärke" wurden vermutlich von der Partei selbst bezahlt. Mit dem vorgefertigten Filmmaterial von Walter Ruttmann war sie unzufrieden und übernahm selbst die Oberleitung für den Film. Sie arbeitete mit 170 Personen vom 4. bis zum 10. September in Nürnberg. Leni Riefenstahl benötigte sieben Monate für den Schnitt und die Fertigstellung des Films. Den in seiner Langfassung vier Stunden dauernden Film schnitt sie aus mehreren hundert Stunden Material zusammen, nutzte dabei innovative und suggestive Montagetechniken. Am 28. März 1935 hatte Triumph des Willens im Ufa-Palast in Berlin in Anwesenheit Hitlers Premiere.

Analog zur perfektionierten choreographischen Selbstinszenierung der NSDAP inszenierte die Regisseurin mit filmischen Methoden ein stark verdichtetes Material, in dessen Mittelpunkt Hitler überlebensgroß als Führer stilisiert wird. Das Dokument der Propagandaveranstaltung wurde zum Instrument der Emotionalisierung des Publikums, zum Wunschbild nationalsozialistischer Massenverführung. Insbesondere die Szenen des Chors der Arbeitsfrontmänner und der Appell von SA und SS mit seiner monumentalen Massenchoreografie wurden als Ausschnitte immer wieder gezeigt und gelten als Inbegriffe Nationalsozialistischer Selbstinszenierung.

 Gerade deswegen feierte deren Führung Triumph des Willens als Vorzeigestück für gelungene Nationalsozialistische Propaganda und setzte das Werk als solches ein. Für den Streifen erhielt Leni Riefenstahl den Deutschen Filmpreis 1934/35, den Preis für den besten ausländischen Dokumentarfilm bei der Biennale in Venedig 1935 und die Goldmedaille bei der Pariser Weltausstellung 1937. Zum Film erscheint das Buch Hinter den Kulissen des Reichsparteitagsfilms. Oliver Grauerklärt die Rezeption Riefenstahls beim breiten Publikum: „Triumph des Willens wurde in einer ausgreifenden Pressekampagne propagiert und dessen Besuch wurde durch die Parteiführung zur ‚Ehrenbürger-Pflicht' erhoben."


Durch die aufwendigen Dreharbeiten zu Triumph des Willens wurden zahlreiche andere Produktionen des übrigen NS-Films vernachlässigt, da Riefenstahl viele Kameraleute für ihr Team beanspruchte. Dies führte in der Folge zu Anfeindungen zwischen Goebbels und der Filmemacherin, welche schließlich Hitler persönlich schlichten musste. Zeit ihres Lebens behauptete sie, mit dem Propagandaminister eine tiefe gegenseitige Abneigung geteilt zu haben.
Die Wehrmacht, die 1934 nach dem Tod Paul von Hindenburgs erstmals an einem Parteitag teilnahm, sah sich in Triumph des Willens zu wenig präsentiert.

Daher drehte Leni Riefenstahl den 28-minütigen Kurzfilm Tag der Freiheit! – Unsere Wehrmacht, einen Streifen über den siebten Reichsparteitag der NSDAP von 1935, der am 30. Dezember 1935 Premiere feierte. Der Film beginnt überaus lyrisch mit Nachtwache und Tagesanbruch in einer Zeltstadt, mit Schatten und Gegenlichtaufnahmen. Die Mittel des Films sind stereotyp, die Komposition überzeugt nicht. Riefenstahl selbst nannte ihre propagandistischen Inszenierungen rein dokumentarische Arbeiten, wobei sie unter dokumentarisch versteht, dass ein Film den Geist und/oder die Atmosphäre einer Veranstaltung widerspiegeln solle.


Die drei Filme Sieg des Glaubens, Triumph des Willens und Tag der Freiheit! - Unsere Wehrmacht werden als „Reichsparteitagstrilogie" bezeichnet.
Für Hitlers neue Welthauptstadt Germania waren auch die Riefenstahl-Studios bereits eingeplant – 26.000 Quadratmeter groß.


Olympia-Filme...
1935 traf Leni Riefenstahl Dr. Carl Diem, Generalsekretär des Organisationskomitees für die XI. Olympischen Spiele, die 1936 in Berlin stattfinden sollten. Sie gründete darauf die „Olympiade-Film GmbH". Es sollte unter allen Umständen der Eindruck einer staatlichen Auftragsproduktion vermieden werden. In einer Aktennotiz des Joseph Goebbels vom November 1935 heißt es: „Die Gründung der Gesellschaft ist notwendig, weil das Reich nicht offen als Hersteller des Films in Erscheinung treten will". Gesellschafter der „Olympia-Film GmbH" waren das Propagandaministerium, Leni Riefenstahl und ihr Bruder Heinz. Für die Produktion stellte Goebbels einen opulenten Etat in Höhe von 1,5 Millionen Reichsmark zur Verfügung


1936 besuchte Leni Riefenstahl für Vorarbeiten die Olympischen Winterspiele in Garmisch-Partenkirchen und traf sich mit Benito Mussolini in Rom. Im Mai 1936 begannen die Probeaufnahmen zu den Olympia-Filmen. Leni Riefenstahl arbeitete mit den bekannten Kameramännern Walter Frentz, Willy Zielke, Gustav Lantschner, Hans Ertl sowie zahlreichen anderen zusammen. Gemeinsam entwickelten sie viele filmtechnische Neuerungen (zum Beispiel Unterwasserkameras und Schienenkameras). Zum Filmstab gehörten 170 Mitarbeiter. Zwischen 1936 und 1938 sichtete, archivierte, montierte und schnitt Riefenstahl das Filmmaterial zu den Olympia-Filmen in ihrem Haus in Grunewald.

Ein Werkfilm über die Arbeit zu den Olympia-Filmen erhielt 1937 bei der Pariser Weltausstellung eine Goldmedaille. Am 20. April 1938 feierten die Filme Fest der Völker und Fest der Schönheit im Ufa-Palast am Berliner Zoo Premiere. Leni Riefenstahl reiste mit dem Film durch Europa. Ihre Tournee führte sie nach Wien, Graz, Paris, Brüssel, Kopenhagen, Stockholm, Helsinki, Oslo und Rom. Sie erhielt für die Olympia-Filme den Deutschen Filmpreis 1937/38, den schwedischen Polar-Preis 1938, die Goldmedaille für den besten Film bei den Internationalen Filmfestspielen in Venedig, den Griechischen Sportpreis sowie beim Filmfestival in Lausanne 1948 im Nachhinein ein Olympisches Diplom zur Olympischen Goldmedaille vom Comitée International Olympique 1938.


Leni Riefenstahl, die im Olympiafilm den überragenden Erfolg amerikanischer und auch afroamerikanischer Athleten nicht unterschlagen hatte, hoffte auf Chancen im lukrativen US-Filmgeschäft. Tatsächlich wurde sie 1938 von dem Filmunternehmen Metro-Goldwyn-Mayer in die Vereinigten Staaten eingeladen. Dort wurde sie im November 1938 am Tag ihrer Ankunft mit der Nachricht von der so genannten „Reichspogromnacht" vom 9. auf den 10. November 1938 konfrontiert. Die New Yorker „Anti-Nazi-League" sowie auch Bürgermeister Fiorello LaGuardia und das Motion Picture Artists Committee riefen zum Boykott der Olympia-Filme auf. In Hollywood hingen Anti-Riefenstahl-Plakate. Leni Riefenstahl traf die Regisseure King Vidor und Walt Disney sowie den Automobilfabrikanten Henry Ford.

Auch in Großbritannien wurde die Aufführung von Riefenstahl-Filmen abgelehnt. Trotzdem wurde der Olympiafilm 1956 von einer Hollywood-Jury zu einem der zehn besten Filme der Welt gekürt. Er ist Vorbild für viele spätere Sportfilme und -reportagen und nahm zahlreiche Entwicklungen im technischen Bereich vorweg.
1958 schnitt die Regisseurin die Olympia-Filme neu; es kam zu Aufführungen in Berlin, Bremen und Hamburg. Der zweite Teil (ursprünglich „Fest der Schönheit") wurde in „Götter des Stadions" umbenannt. Das Projekt war ein kommerzieller Misserfolg. 1967 stellte Leni Riefenstahl in München eine neue Fassung der englischen Version der Olympia-Filme her, die auf „Channel 13" zur Olympiade in Mexiko laufen sollten.


Tiefland...
1934 bekam die Regisseurin erstmals von der deutschen Filmgesellschaft Terra Film das Angebot, Tiefland zu verfilmen. Im selben Jahr reiste sie nach London, Cambridge und Oxford und hielt dort Vorträge über ihre bisherigen Filmarbeiten. Der Drehbeginn von Tiefland in Spanien musste abgebrochen werden, weil die „Terra" kein Geld schickte und Leni Riefenstahl erkrankte.
Sie führte Absprachen mit der „Tobis" über die Verfilmung von Tiefland und arbeitete gemeinsam mit Harald Reinl am Drehbuch. 1940 wurden geplante Außendrehs für den Film in Spanien wegen der Ausweitung des Krieges nach Deutschland verlegt. Um die spanische Atmosphäre zu erhalten, wurden 68 Sinti- und Roma-KZ-Häftline aus dem nahe liegenden „Zigeuner"-Lager Maxglan bei Salzburg bzw. aus dem NS-Lager Berlin-Marzahn als Statisten übernommen. Nach den Dreharbeiten gerieten die beteiligten KZ-Häftlinge „gleich den anderen in die weitere Verfolgungsmaschinerie der Nazis".


Leni Riefenstahl übernahm die Hauptrolle und Regie bei Tiefland. Aufgrund von mehreren Erkrankungen Riefenstahls kam es zu Verzögerung der Dreharbeiten. Die Finanzierung erfolgte durch das Reichswirtschaftsministerium auf Anordnung von Adolf Hitler. Danach verlagert sie ihren Wohnsitz und den Großteil ihres Filmmaterials von Berlin nach Kitzbühel.


Beziehung zu Hitler...
1934 äußerte Riefenstahl gegenüber einem britischen Reporter ihre Begeisterung über Hitlers Buch Mein Kampf. „Das Buch machte auf mich einen enormen Eindruck", bekannte sie. „Ich wurde ein überzeugter Nationalsozialist, nachdem ich die erste Seite gelesen hatte." Das Verhältnis der Filmemacherin zum Diktator ist ein wichtiger Punkt in der Lebensgeschichte Riefenstahls und stellt zudem ihren größten und intensivsten Karriereabschnitt dar. Sie schließt mit Hitler eine enge Freundschaft und dreht auf seinen Wunsch die Trilogie über die Reichsparteitage.


Die Treffen von Riefenstahl und Hitler...
Das erste Aufeinandertreffen von Leni Riefenstahl und Adolf Hitler ist auf den 27. Februar 1932 datiert, als sie eine Veranstaltung der Nationalsozialisten im Berliner Sportpalast besuchte, bei der auch Hitler sprechen sollte. Fortan war sie von der Intensität und Kraft seiner Sprache fasziniert und nach eigener Aussage infiziert von seiner Art. Ihr Gefallen an Hitler wuchs so rasch, dass sie ihm am 18. Mai 1932 einen Brief schrieb und um ein persönliches Treffen bat. Da auch Hitler die Schauspielerin Leni Riefenstahl kannte und von ihren Werken sehr begeistert war, folgte daraufhin die erste private Begegnung am 22. und 23. Mai 1932 in Horumersiel bei Wilhelmshaven. Schon hier kündigte Hitler an: „Wenn wir an der Macht sind, müssen Sie unsere Filme machen".

Von diesem Zeitpunkt an vertiefte sich das Verhältnis von Riefenstahl und Hitler zusehends. Sie tauchte schon ab Herbst bzw. Winter 1932 immer häufiger als Gast bei Feierlichkeiten und offiziellen Empfängen hoher Nazifunktionäre auf. Insgesamt schlug sich die wechselseitige Zuneigung von Riefenstahl und Hitler in einer langen Reihe privater Treffen nieder. Nach der ersten Begegnung im Mai 1932 setzte sich dies bis zum März des Jahres 1944 bei der Zusammenkunft auf dem Berghof am Obersalzberg fort. Der damalige Pressechef der NSDAP, Otto Dietrich, sprach von einer über lange Jahre andauernden künstlerischen, kameradschaftlich-freundschaftlichen Verbundenheit (Trimborn 2003, 131).


Das Verhältnis von Riefenstahl und Hitler...
Leni Riefenstahl war eine der wenigen Frauen, die das Ansehen und die Achtung Hitlers genossen. Vom ersten bis zum letzten Beisammensein verband die beiden ein äußerst enges Verhältnis. Hitler schätzte Riefenstahl als Künstlerin sehr. Daraus resultierte, dass der Diktator Riefenstahl damit beauftragte, die Parteitage zu verfilmen. Demzufolge wurde der Kontakt zusätzlich intensiviert, da neben der privaten nun auch die berufliche Komponente in den Mittelpunkt rückte. Aus dieser Zusammenarbeit entwickelte sich ein Geben und Nehmen zwischen Riefenstahl und Hitler. Er stattete die von ihm bewunderte Künstlerin mit Aufträgen aus und sie präsentierte die NS-Ideologie in der ganzen Welt. Somit identifizierte sich nicht nur Leni Riefenstahl mit dem Heldentum und der Macht Hitlers, sondern der Diktator identifizierte sich obendrein mit Riefenstahl.


Der Stellenwert der Filmemacherin bei Hitler war so hoch, dass dieser ihr sogar private Probleme und persönliche Schicksale anvertraute. Trotz der Nähe, die offensichtlich zwischen den beiden herrschte, und entgegen allen Gerüchten, war Riefenstahl wohl nie Hitlers Geliebte. Sie behauptete, sie habe zwar gespürt, dass Hitler sie durchaus „als Frau begehrte", aber zu Intimitäten sei es nie gekommen. Ferner belegen die Briefe von Riefenstahl an ihn, dass trotz des guten und herzlichen Verhältnisses und den Geschenken, die sie sich gegenseitig machten, eine gewisse Distanz zwischen beiden blieb. Die Briefe waren, soweit bekannt, zwar herzlich, aber dennoch förmlich gehalten und sie siezten sich gegenseitig.


Riefenstahls Filme sind geprägt von einem Hitler-Kult, sie veranschaulichen die Bewunderung, die sie für den damaligen Reichskanzler empfunden hat. Die Regisseurin präsentierte Hitler meist in der Untersicht, wodurch eine Überlegenheit und Machtposition vermittelt wurde, was eine große politische Wirkung erzeugte. Somit spiegelt sich die enge Beziehung zwischen beiden auch in den Propagandafilmen wider.
Zwischen Leni Riefenstahl und Adolf Hitler spannte sich ein so starkes Band, dass es auch nach Hitlers Suizid 1945 und dem Untergang des „Dritten Reichs" nicht riss. Riefenstahl hielt auch in der Folgezeit leidenschaftlich an ihrem eigenen Erinnerungsbild und ihrer persönlichen Überzeugung vom guten Menschen Hitler fest. Riefenstahl selbst behauptete, sie habe stark zwischen Adolf Hitler als Mensch und als Politiker differenziert. Das ist vergleichbar mit dem Verhältnis von Winifred Wagner oder Helene Bechstein zu Hitler.


Die Gründe für die Beziehung...
Leni Riefenstahl erlag den Verlockungen der Macht und war von Adolf Hitler und seinem Auftreten infiziert. Für sie als erfolgsorientierte Künstlerin war es ein außerordentliches gesellschaftliches Privileg, an seiner Seite gesehen zu werden. Durch ihre enge Beziehung zu Hitler erlangte Riefenstahl äußerst vorteilhafte Begünstigungen in der Filmarbeit, und sie erhielt eine Sonderstellung bzw. wurde zum Aushängeschild des „Dritten Reichs". Der „Führer" akzeptierte und förderte Riefenstahls künstlerische Projekte, er schützte sie vor der Kritik, die sich aufgrund ihrer Sonderstellung ergab, und er verlieh ihr Anerkennung.


Aber auch für Hitler gab es neben seiner Bewunderung für Riefenstahls künstlerische Fähigkeiten Gründe für einen engen Kontakt mit ihr. Die Filmemacherin war noch am Beginn ihrer Laufbahn, so dass Hitler sie prägen und für seine Pläne einsetzen konnte. Seine Absicht war es, von Riefenstahl sein Ansehen fördern und seinem Regime ein Gesicht verleihen zu lassen, was mit der Parteitagstrilogie erfolgreich gelang.
Zudem wiesen beide charakterliche Ähnlichkeiten und prägende Entwicklungen auf. Riefenstahl und Hitler waren extrem willensstarke und dominante Persönlichkeiten sowie in vielerlei Hinsicht selbstverliebt. Des Weiteren stammten beide aus relativ „einfachen" Verhältnissen. Ihre Beziehung war gekennzeichnet von der Identifikation mit dem jeweils Anderen und der Stillung ihrer Sehnsüchte. Somit entdeckte einer im Anderen „sein seelisches Selbstbildnis, das sich mit den eigenen Phantasien über Vollkommenheit, Überlegenheit und Verführungskunst deckte" (Margarete Mitscherlich).


Riefenstahl selbst sah sich stets als unpolitische Künstlerin, die das Ungeheuerliche des Naziregimes damals nicht erkannt habe. Zitat: „Nie habe ich bestritten, dass ich der Persönlichkeit Hitlers verfallen war. Dass ich das Dämonische zu spät in ihm erkannt habe, ist zweifellos Schuld oder Verblendung." (1949)


Kriegseindrücke...
Leni Riefenstahl drehte an der polnischen Front im direkten Auftrag Hitlers, wie ein lange Zeit unbekanntes Schreiben aus dem Propagandaministerium vom 10. September 1939 belegt. In diesem Schreiben heißt es: „Am 5.9.39 übermittelte Major d. G. Kratzer des OKW eine Anordnung des Führers, nach der im Rahmen der Einsatzstelle des Propagandaministeriums ein ‚Sonderfilmtrupp Riefenstahl' aufzustellen war." (Trimborn 2003, 304). Der Sonderfilmtrupp Riefenstahl war sehr gut ausgerüstet: Mit zwei sechssitzigen Mercedes-Limousinen, einem BMW-Motorrad mit Beiwagen sowie Tankkarten für 700 Liter Benzin, einem Tonfilmwagen sowie Berichterstatteruniformen - Phantasieuniformen - mit Gasmasken und Taschenpistolen, die sie auch auf den Bildern in einem klassischen Koppel trägt.

Militärisch machte sie sich auf den Weg an die Ostfront, um den Polenfeldzug zu dokumentieren. Ende der 1940er Jahre gelangten Fotos in die Öffentlichkeit, auf denen Leni Riefenstahl als Zeugin eines Massakers in der polnischen Kleinstadt Konskie abgebildet ist. Erst durch diese Fotos wurde bekannt, dass sie sich nur wenige Tage nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs am 1. September 1939 mit Mitarbeitern ihrer „Leni Riefenstahl Film GmbH" (u.a. ihr Lebensgefährte Hermann Storr, Walter Traut und die Kameramänner Guzzi und Otto Lantschner sowie Sepp Allgeier und Fritz Schwarz) an der Front in Polen aufhielt. Nach Riefenstahls Angaben wollten sie sich als Kriegsberichterstatter an der Front nützlich machen und filmten unweit davon entfernt, wo Kampf und Krieg tobten.

Am 12. September wurden Riefenstahl und ihr Filmtrupp Zeugen eines ersten Kriegsverbrechens des Zweiten Weltkriegs. Sie erlebten ein Massaker von deutschen Soldaten an der jüdischen Bevölkerung in Konskie. Bei diesem brutalen Vorgehen der Wehrmachtssoldaten wurden 19 polnische Juden getötet und viele weitere schwer verletzt. Riefenstahl hat später behauptet, Schüsse nur „in der Ferne" gehört zu haben. „Weder ich noch meine Mitarbeiter haben etwas gesehen!" An dieser Version hat sie eisern festgehalten. Es existiert allerdings ein Foto von ihr, das ein deutscher Landser mit dem Satz: „Leni Riefenstahl fällt beim Anblick der toten Juden in Ohnmacht." beschriftete.
Weitere Eindrücke des Krieges sammelte Leni Riefenstahl im Oktober in der zerstörten polnischen Hauptstadt Warschau. Dort fand nach der Kapitulation der letzten polnischen Streitkräfte eine zweistündige Truppenparade der siegreichen deutschen Verbände vor den Augen Adolf Hitlers statt. Gemeinsam mit Riefenstahls Kameramännern, die sich ebenfalls in Warschau aufhielten, filmte Regisseur Fritz Hippler die einzige derartige Parade, die Hitler während des Zweiten Weltkriegs in einem eroberten Land abhielt.


Direkt nach der Besetzung von Paris telegrafiert Riefenstahl am 14. Juni 1940 ins Führerhauptquartier: „Mit unbeschreiblicher Freude, tief bewegt und erfüllt mit heissem Dank, erleben wir mit Ihnen mein Führer, Ihren und Deutschlands grössten Sieg, den Einzug Deutscher Truppen in Paris. Mehr als jede Vorstellungskraft menschlicher Fantasie vollbringen Sie Taten, die ohnegleichen in der Geschichte der Menschheit sind. Wie sollen wir Ihnen nur danken? Glückwünsche auszusprechen, das ist viel zu wenig, um Ihnen die Gefühle auszusprechen, die mich bewegen." Nachkriegszeit (1946-71)


1946 wurde Riefenstahl von der französischen Armee aus Tirol ausgewiesen, sie zog nach Breisach und anschließend nach Königsfeld. Die Nähe zu Adolf Hitler und ihre Tätigkeit als Regisseurin hatten sie bis 1945 zur vielbeachteten Künstlerin gemacht, doch in der Nachkriegszeit verkehrte sich diese Haltung in ihr Gegenteil. Riefenstahls Funktion im Dritten Reich blieb als großer Makel an ihr haften, entsprechend schwierig gestaltete sich die Suche nach potenziellen Sponsoren für neue Projekte. Deutschland boykottierte im Gegensatz zu den USA und Japan nach 1945 die Werke der Regisseurin.

In der Nachkriegszeit ist besonders der Film Tiefland in die Kritik geraten. Riefenstahl hatte, um ihrem Film Authentizität zu verleihen, Roma und Sinti aus dem Salzburger Lager Maxglan bzw. dem Lager Berlin-Marzahn als Statisten von der Naziregierung angefordert, da aufgrund des Krieges der Filmdreh in Spanien nicht möglich war. 1948 wurde Riefenstahl angeklagt, die Sinti und Roma nicht entlohnt zu haben. Außerdem habe sie ihnen falsche Hoffnungen gemacht, indem sie den Sinti und Roma die Rettung vor der Zwangsverschleppung versprach. Der Sachverhalt war Gegenstand mehrerer Nachkriegsprozesse (1954/56, 1980/1981 ff.)


Bis zuletzt hat Riefenstahl den Sachverhalt wider historische Evidenz verharmlost: Im April 2002 hat sie in der Frankfurter Rundschau behauptet: „Wir haben alle Zigeuner, die in Tiefland mitgewirkt haben, nach Kriegsende wieder gesehen. Keinem einzigen ist etwas passiert." Nach der Ankündigung des Rom e. V. am 7. August 2002, juristische Schritte gegen Riefenstahl unternehmen zu wollen, erklärte Horst Kettner von der „Leni Riefenstahl - Produktion" in einem Brief an den Anwalt des Rom e. V., es handle sich um „ein Missverständnis" und um eine „unglückliche Formulierung". Riefenstahl habe diese Äußerung „nie so treffen" wollen.
Viele der Sinti und Roma sind nach den Dreharbeiten in Konzentrationslager deportiert worden und dort ums Leben gekommen. Riefenstahl wurde zwar von der Anklage freigesprochen, doch die Geschehnisse während der Dreharbeiten von Tiefland sollten sie noch länger verfolgen. Im Jahre 1949 verklagte Riefenstahl die Illustrierte Bunte, welche die Vorwürfe gegen sie veröffentlichte. Es folgten weitere Prozesse aufgrund ihrer Propagandatätigkeit für die Nationalsozialisten.


Von 1948 bis 1952 wurde Leni Riefenstahl in vier Spruchkammerverfahren entnazifiziert und als „Mitläufer" des Naziregimes eingestuft. Nach ihrem Umzug im Jahre 1950 nach München wurde 1954 der Film Tiefland in Stuttgart erstmals aufgeführt. Im Jahre 1958 wurden auch ihre Olympia-Filme erneut in den Kinos gezeigt. Der zweite Teil der Serie, „Fest der Schönheit", wurde jedoch in „Götter des Stadions" umbenannt. Wie auch Tiefland war die Neuauflage der Olympia-Filme ein finanzieller Misserfolg.


Im Jahre 1987 veröffentlichte Leni Riefenstahl ihre Memoiren, an denen sie bereits seit 1982 arbeitete. 42 Jahre nach dem Ende der NS-Diktatur wurden die Diskussionen um Riefenstahls Rolle während des Hitlerregimes wieder neu entfacht. In ihren Erinnerungen betont sie erneut den rein künstlerischen Aspekt ihrer Filmwerke und streitet jede weitergehende Motivation vehement ab. 1992 wurde der Regisseur Ray Müller für Riefenstahls Filmbiographie „Die Macht der Bilder" mit dem „Emmy" ausgezeichnet. Im Jahre 1996 folgte durch Johann Kresnik am Kölner Schauspielhaus eine Übertragung ihrer Biographie auf die Bühne sowie eine Werkschau von Riefenstahl in Mailand und Rom. Ein Jahr darauf, 1997, wurde erneut Riefenstahls Zwiespältigkeit innerhalb der Gesellschaft deutlich, als sie in den USA für ihr Lebenswerk ausgezeichnet wurde. Dort erntete sie sowohl Zuspruch als auch Ablehnung vom Publikum.


Im Februar 2000 flog Leni Riefenstahl nach zähen Verhandlungen um eine Einreiseerlaubnis in den durch jahrelangen Bürgerkrieg zerrütteten Sudan, um sich nach dem Schicksal der Nuba-Stämme zu erkundigen (siehe Abschnitt unten). Neu aufflammende Gefechte im Land erzwangen jedoch den sofortigen Abbruch des Unternehmens. Auf dem Rückflug von den Nubabergen stürzte der Hubschrauber nach einer Zwischenlandung in El Obeid ab. Alle Besatzungsmitglieder überleben den Unfall, Leni Riefenstahl wird mit schweren Frakturen und Rippenbrüchen in eine deutsche Klinik eingeliefert.


Fotografin (ab 1971)...
Fasziniert von Hemingways Roman „Die grünen Hügel Afrikas" beschäftigte sich Leni Riefenstahl Mitte der fünfziger Jahre erstmals intensiver mit dem schwarzen Kontinent. Sie plante, in Ostafrika den Film „Die schwarze Fracht" zu drehen, in dem es um das real vorhandene Phänomen des modernen Sklavenhandels zwischen Afrika und südarabischen Ländern gehen sollte. Riefenstahl gründete die Produktionsfirma „Stern-Film GmbH" und flog 1956 in den Sudan und nach Kenia. Zwar war sie von der Steppenlandschaft und den Menschen Ostafrikas begeistert, das Filmprojekt scheiterte aber trotzdem: Koproduzent und Geldgeber Walter Traut konnte es nach mehreren Monaten nicht mehr unterstützen, da das geplante Budget nach zahlreichen Pannen bereits früh aufgebraucht war.


In den folgenden Jahren scheiterten auch zwei weitere Afrika-Projekte: der Spielfilm „Afrikanische Symphonie" und der Dokumentarfilm „Der Nil". Mit der Notwendigkeit wirtschaftlicher Planung und der Tatsache, ohne die Privilegien der NS-Zeit zu leben, schien Riefenstahl nicht zurecht zu kommen. Da ihre Situation in Deutschland auch weiterhin aussichtslos blieb, entzog sich Riefenstahl ihrer unbequemen Vergangenheit durch den Gang nach Afrika. Sie erfuhr den schwarzen Kontinent als harmonische Gegenwelt, die ihr Trost und Schutz spendet.


Comeback als Fotografin...
Auf Motivsuche für „Die schwarze Fracht" fiel Riefenstahl im Jahr 1956 eine Ausgabe der Zeitschrift Stern in die Hände. Darin war ein Bild eines muskulösen, mit weißer Asche bestäubten Nuba-Ringkämpfers zu sehen. Dies bezeichnete sie später als Schlüsselerlebnis, welches ihr Interesse für den Stamm der Nuba weckte. Im Alter von fast 60 Jahren machte sich Riefenstahl auf die Suche nach den Nuba, ehe sie im November 1962 am Ziel war: Sie fand die Masakin-Qisar-Nuba, einen von etwa 100 Stämmen. Dort blieb Riefenstahl sieben Wochen und belichtete mit verschiedenen Leica- und Leicaflex-Kameras über 200 Filme.


Von da an besuchte sie alle zwei Jahre den sudanesischen Ureinwohnerstamm und erlernte dort auch dessen Sprache. 1966 erschienen die ersten Nuba-Fotos: Zuerst im amerikanischen Time-Life-Verlag unter dem Titel „African Kingdom", kurze Zeit später als Fotostrecke „Leni Riefenstahl fotografiert die Nuba – Was noch nie ein Weißer sah" im „Stern". Diese Veröffentlichungen waren der endgültige Startschuss für Riefenstahls neue Karriere. Im Jahre 1972 arbeitete sie schließlich auch bei den Olympischen Spielen in München als Fotografin für die „Sunday Times". Bereits ein Jahr darauf, 1973, veröffentlichte sie den Bildband „Die Nuba – Menschen wie vom anderen Stern", sowie 1976 „Die Nuba von Kau". Mit „Mein Afrika" folgte 1982 im Paul-List-Verlag sechs Jahre später ihr dritter Bildband.


Der Erfolg des ersten Bands wurde vom dem des zweiten noch übertroffen und Kritiker feierten ihn als einzigartigen Hymnus an die Schönheit des menschlichen Körpers, so Jürgen Trimborn in seiner Riefenstahl-Biographie „Riefenstahl. Eine deutsche Karriere". Eine Fotostrecke im „Stern" wurde 1975 als „beste fotografische Leistung des Jahres" mit der Goldmedaille des Art Directors Club Deutschland prämiert. Sowohl in Europa und Amerika als auch im Sudan genoss Riefenstahl wieder ein höheres Ansehen. Als Anerkennung für ihre Verdienste um den Sudan verlieh ihr 1973 Staatspräsident Jaafar Mohammed an-Numeiri die Staatsbürgerschaft. 1977 wurde sie mit einem der höchsten Orden des Landes geehrt.


Kritik an den Fotografien...
Obwohl alle Bildbände mit Begeisterung aufgenommen wurden, sind besonders zwischen den ersten beiden große Unterschiede zu erkennen. Der erste Band ist noch stark vom echten, faszinierten Interesse Riefenstahls geprägt. In ihnen erkennt man leicht, dass sie mit dem Herzen dabei war und sich bei den Nuba wohl fühlte. Beim zweiten Band „Die Nuba von Kau" ist hingegen kaum noch ein ethnografisches Interesse an den Lebensumständen der Nuba zu erkennen. Die Nuba selbst waren für Riefenstahl nur noch sekundär, ihr ästhetisches Interesse schien durch ein ökonomisches erweitert worden zu sein.


Dies wird auch aus der Entstehungsgeschichte des zweiten Bands deutlich. Als Riefenstahl 1973 erneut zu den Masakin-Nuba reiste, war sie enttäuscht: Diese trugen inzwischen Kleidungsfetzen und hatten ihren Schmuck abgelegt. Dass der Zusammenbruch der Kultur möglicherweise auch mit der Vermarktung ihrer Fotos zusammenhing, wollte Riefenstahl nicht wahrhaben. Daher machte sie sich wieder auf die Suche nach natürlichen, unbekleideten Stämmen: 1974 fand sie die Nuba von Kau. Im Gegensatz zu ihrer ersten Sudan-Reise ging sie nun aber rücksichtsloser vor und versuchte nicht mehr in der Dorfgemeinschaft zu leben. Da sie nicht akzeptiert wurde, musste Riefenstahl aus Verstecken in großer Entfernung arbeiten und folglich auch andere Objektive verwenden: Statt mit Normal- und Weitwinkelobjektiven arbeitete sie nun mit großen Teleobjektiven.

Diese sollten die nicht vorhandene Nähe vortäuschen, was Riefenstahl zu einem bewusst angewandten, künstlerischen Ideal erklärt: Durch die Aufnahmen mit großen Brennweiten verschwimme der Hintergrund, während der Vordergrund umso deutlicher werde. „So werde die malerische Wirkung noch verstärkt", zitiert sie Alan Bullock in seinem Buch „Hitler. Eine Studie über Tyrannei".
Auch die Motive ihrer ersten beiden Bildbände unterscheiden sich auffallend. Während bei „Die Nuba – Menschen wie vom anderen Stern" meist alltägliche Abläufe wie die Ernte, Körperbemalungen und rituelle Kämpfe im Vordergrund standen, waren es bei „Die Nuba von Kau" neben Portraitaufnahmen vor allen Dingen Bilder von Zeremonien mit nackten, tanzenden Frauen. Der Ausdruck von Individualität und Intimität war einer mehr und mehr inszenierten Wirklichkeit gewichen.


Doch nicht nur beim zweiten, sondern im Grunde bei all ihren Bildbänden traf Riefenstahl schon beim Fotografieren eine selektive Auswahl: Sie ließ alte, kranke und behinderte Nuba außer Acht und fotografierte ausschließlich gesunde, muskulöse Körper. Zudem blieben die Konflikte zwischen Nuba-Bauern und Nomadenstämmen genauso unerwähnt wie der Sezessionskrieg im Südsudan.

Obwohl sie von den Themen abgerückt war, mit denen sie sich in der Zeit des Nationalsozialismus beschäftigt hatte, erinnern die Nuba-Bücher an das Hauptthema ihrer früheren Filme: die Faszination für Körper. Riefenstahls Begeisterung für die Schönheit auf Kosten der Wahrheit sagt zwar einerseits viel über ihr Werk, bedeutet andererseits aber auch eine Täuschung des Rezipienten. Auch Susan Sontag, amerikanische Autorin und Linksintellektuelle, kritisierte die Art und Weise, in der die Künstlerin die Nuba porträtierte. Diese, so Sontag in ihrem Essay „Faszinierender Faschismus", erinnerten an die Nazi-Ideologie und veranschaulichten Riefenstahls Vorstellungen faschistischer Ästhetik und Herrschaft. Die Glorifizierung von Unterwerfung und Herrschaft, die Idealisierung von starken, mächtigen Körpern und Persönlichkeiten sind Parallelen, die zwischen ihren Filmen der NS-Zeit und den Nuba-Aufnahmen gezogen werden können. Ob Riefenstahl – wie sie selbst betonte – Zeit ihres Lebens eine rein persönliche, ästhetische Gestaltung der Kunst als Idealbild ansah, oder ob dieses Idealbild auf faschistischen Vorstellungen beruhte, ist bis heute umstritten.


Trotz solcher Kritik konnte sich Riefenstahl mit ihren Werken zumindest stückweise rehabilitieren. Fest steht aber, dass sie auch noch Jahrzehnte nach dem Krieg immer wieder von ihrer Vergangenheit im Nationalsozialismus eingeholt wurde. Ihr Rückzug nach Afrika konnte daran genauso wenig ändern wie ihre Beteuerungen, keinerlei politische Intentionen gehabt zu haben.


Die Unterwasserfotografie und neue Filme...
Mit dem Erfolg ihrer fotografischen Arbeit kam bei Riefenstahl auch wieder der Wunsch auf, einen Film zu drehen. Für eine Dokumentation über die Nuba nahm sie auf ihren Sudan-Expeditionen 1964, 1968/1969 und 1974/1975 auf eigene Kosten Filmausrüstung mit. 2001 kündigte sie an, aus den über 3000 Metern Material, den Film „Allein unter den Nuba" vollenden zu wollen. Dies ist aber bis zu ihrem Tod nicht geschehen.


Stattdessen machte Riefenstahl 2002 mit einem anderen Film nochmals auf sich aufmerksam: Sie drehte den 41-minütigen Dokumentarfilm „Impressionen unter Wasser". Als Voraussetzung für diese Unterwasser-Aufnahmen hatte die seinerzeit 72-Jährige 1974 unter Angabe eines falschen Alters ihren Tauchschein in Malindi erworben. Daraufhin arbeitete sie – noch bevor der Film entstand – als Unterwasser-Fotografin. So konnte Riefenstahl zwei weitere Bildbände präsentieren: Im Jahre 1978 veröffentlichte sie „Korallengärten" und 1990 „Wunder unter Wasser". Auch mit diesen Veröffentlichungen erregte die Künstlerin weltweit Aufsehen und erhielt weitere Ehrungen und Auszeichnungen.

Es folgten Ausstellungen ihrer Fotos in Tokio, Kuopio, Mailand, Rom, München, Berlin und Calpe.
Ihren Hang zur Perfektion machte sie aber auch bei diesen beiden Bildbänden wieder deutlich: Wurde der erste Band noch von mystischen, teilweise schlecht ausgeleuchteten Bildern bestimmt, so war im zweiten schon ein deutlicher Fortschritt zu erkennen. Sie arbeitete nun viel professioneller mit den Spiegelreflexkameras Nikon F25 und Nikon F3, sowie mit viel Equipment, das zur Verbesserung von Ausleuchtung und Bildqualität führte. Neben der Qualität der Arbeit hatte sich auch hier wieder die Motivwahl geändert: Statt Fische, Korallen und Muscheln standen im zweiten Unterwasserband vermehrt Haarsterne, Korallen, Weichtiere und Schwämme im Vordergrund.


Insgesamt absolvierte Riefenstahl über 2000 Tauchgänge, fotografierte noch als 94-Jährige Haie vor Cocos Island (Costa Rica) und trat der Umweltorganisation Greenpeace bei. Ihr spätes Leben als Unterwasserfotografin war somit erstmals ein Leben, in dem sie nicht direkt von der NS-Zeit eingeholt wurde. Zwar wurde ihre Vergangenheit weiter in der Öffentlichkeit thematisiert, allerdings ohne dabei die Unterwasseraufnahmen in eine direkte Verbindung zur faschistischen Ideologie zu setzen.


Die Letzten Jahre...
Anlässlich ihres 100. Geburtstages rückte Leni Riefenstahl wiederum ins Zentrum medialer Aufmerksamkeit. Bei der Feier am 22. August 2002 in Feldafing waren zahlreiche Stars zugegen, unter anderem Siegfried und Roy.
Am späten Abend des 8. September 2003 starb Leni Riefenstahl kurz nach ihrem 101. Geburtstag in ihrem Haus in Pöcking. Sie wurde eingeäschert und ihre Urne wurde am 12. September 2003 auf dem Münchner Waldfriedhof beigesetzt. Die Trauerrede hielt Leni Riefenstahls langjährige Freundin Antje-Katrin Kühnemann.


Enthüllungen...
Die Mannheimer Kuratoren Ina Brockmann und Peter Reichelt waren schon verantwortlich für Riefenstahls autorisierte Ausstellungen in Kuopio (Finnland, 1996), Mailand (1996) und Rom (1997). Ihre Ausstellung im Ernst-Barlach-Museum Wedel 2004 war erstmalig weder kontrolliert noch von der inzwischen verstorbenen Regisseurin autorisiert und stilisiert Riefenstahl zur „Symbolfigur deutscher Vergangenheitsverdrängung". Seitdem werden die als „Riefenstahl-Arbeiten" benannten Olympiafotografien den Fotografen zugeordnet, welche die Bilder wirklich gemacht haben. Die Leni Riefenstahl fälschlicherweise für den zweiten Parteitagsfilm zugeschriebenen Dokumentarfilmqualitäten hat sie selbst mit dem Hinweis auf den Nachdreh einiger Szenen (u.a. mit Rudolf Heß) in ihren Memoiren entkräftet.


Werke
Regie- und Produktionarbeiten
1932: Das blaue Licht
1933: Sieg des Glaubens
1934: Triumph des Willens
1935: Tag der Freiheit! – Unsere Wehrmacht
1938: Olympia
Teil 1: Fest der Völker
Teil 2: Fest der Schönheit
1939: Reportage der Truppenparade von Adolf Hitler in Warschau. (Sonderfilmtrupp Riefenstahl)
1944 Dokumentarfilm Arno Breker – Harte Zeit, starke Kunst (Regie: Arnold Fanck, Hans Cürlis; Produktion: Riefenstahl-Film GmbH, Berlin).
1944: Atlantik-Wall (Regie: Arnold Fanck; Produktion: Leni Riefenstahl; Auftraggeber: Joseph Goebbels).
1954: Tiefland (Dreharbeiten im wesentlichen 1940 - 1944; Uraufführung 11. Februar 1954 nach filmportal.de )
2002: Impressionen unter Wasser
Schauspieltätigkeiten
1925: Wege zu Kraft und Schönheit – Ein Film über moderne Körperkultur
1926: Der heilige Berg (Fanck) – Regie Arnold Fanck
1927: Der große Sprung – Regie Arnold Fanck
1928: Das Schicksal derer von Habsburg – Regie Rudolf Raffé
1929: Die weiße Hölle vom Piz Palü – Regie Arnold Fanck und G. W. Pabst
1930: Stürme über dem Montblanc – Regie Arnold Fanck
1931: Der weiße Rausch – neue Wunder des Schneeschuhs – Regie Arnold Fanck
1932: Das blaue Licht - Regie Leni Riefenstahl
1933: SOS Eisberg – Regie Arnold Fanck
1954: Tiefland (Dreharbeiten im wesentlichen 1940 - 1944; Uraufführung 11. Februar 1954 nach filmportal.


Leni Riefenstahl.... "Die Macht der Bilder "       I       По-Русски

Лени Рифенштал

Лени Рифенштал


Хелене Берта Амали Лени Рифенштал (нем. Helene Bertha Amalie "Leni" Riefenstahl) (22. август 1902 — 8. септембар 2003) је била немачка режисерка, плесачица и глумица, широко позната по својој естетици и напретку који је донела у филмској техници. Њен најчувенији филм је био Тријумф воље (Triumph des Willens), документарац митинга Нацистичке партије у Нирнбергу 1934, који је Трећи рајх користио као моћан пропагандни филм. Због тога што је била позната личност у Трећем рајху, и зато што је била лична познаница Адолфа Хитлера и Јозефа Гебелса, филмска каријера Лени Рифенштал је окончана након пораза Немачке у Другом светксом рату, када је ухапшена, али није проглашена кривом за ратне злочине.


Лени Рифенштал је позната у филмској историји због развијања нове естетике у филму, посебно у односу на нага тела. Иако пропагандна вредност њених раних филмова одбија многе, њихову естетику многе филмаџије налазе изванредном.
Пошто је била одбачена од стране филмске индустрије након Другог светског рата, касније је објављивала фотографије Нуба племена из Африке, и наставила је да ради на подводном филму.


Leni Riefenstahl.... "Die Macht der Bilder "      II       По-Русски

ベルタ・ヘレーネ"レニ"アマリー・リーフェンシュタール

ベルタ・ヘレーネ"レニ"アマリー・リーフェンシュタール(Berta Helene ("Leni") Amalie Riefenstahl, 1902年8月22日 - 2003年9月8日)は、ドイツのベルリン生まれの舞踏家、女優、映画監督、写真家、世界最年長のスクーバダイバー。「レニ」は近年「レーニ」と表記される例も見られる。

人物
戦前の映画作品、とりわけベルリンオリンピックの記録映画『オリンピア』と、1934年のナチ党大会の記録映画『意志の勝利』が国威を発揚させるプロパガンダ映画として機能したという理由からナチのプロパガンダ映画製作者として忌み嫌われ、戦後、長らく黙殺された。
1970年代以降、アフリカ、ヌバ族の人びとを撮影した写真集と、水中撮影写真集の作品で、戦前の映画作品も含めて再評価の動きも強まったが、依然ナチス信者の烙印は消えず、その生涯を終えた。


 来歴
ベルリンの裕福な家庭に生まれ、1923年、表現ダンスのダンサーとしてデビュー、一時はドイツ舞踏界を代表するスターと注目されるが、ダンスのステージで膝を負傷して舞踏家の道を断念した。
次に映画界に転身し女優になる。山岳映画の主人公を演じ、映画女優としての成功を得たのち、1932年、初の監督と主演をつとめた映画『青の光』がヴェネチア映画祭で銀賞を受賞、独特の映像スタイルで映画監督としての地歩を固める。才能を高く評価し、後にスポンサーとなるアドルフ・ヒトラーの依頼により製作した、ニュルンベルク党大会の記録映画『意志の勝利』(1935年)がパリ国際博覧会で金メダルを獲得。さらに、国際オリンピック委員会(IOC)のオットー・マイヤーから依頼を受けて撮影したベルリンオリンピック(1936年)の記録映画『オリンピア』でヴェネチア映画祭最高賞(ムッソリーニ杯)を受賞した。


第二次世界大戦後、NSDAPとの協力関係を問われて逮捕され、投獄。4年におよぶ獄中・精神病院生活を送るが、ナチではなかったとの判決を獲得し自由の身となった。その後もジャーナリズムから反ナチズムの執拗な誹謗と中傷を受け続けたが、訴訟、裁判の結果、その記述のすべてに勝訴をかちとる。しかし戦前から準備を進めていた劇映画『低地』が興行的に失敗する(ただし、イタリア人映画監督のヴィットリオ・デ・シーカと、画家のジャン・コクトーが熱狂的な賛辞を贈ったのであるが)。あらゆるところで政治的な誹謗、また私的な中傷が収まらず、NSDAPのプロパガンダ映画作家だというレッテルとそれによる断罪に苛まれ、失意の日々を過ごす。


1962年、63歳の時、アフリカ、スーダンのヌバ族に出会い10年間の取材を続け、1973年に10カ国でその写真集『ヌバ』を出版、アーティストとしてセンセーショナルな再起を遂げる。同年、年齢を若く申請し、実際は71歳でスクーバダイビングのライセンスを取得し水中写真に挑戦。2冊の写真集をつくる。 しかし『ヌバ』ではその撮影手法が無理矢理ナチとの関連性にこじつけられるなど、依然と悪評がやまなかった。
2002年、100歳になって『ワンダー・アンダー・ウォーター 原色の海』で現役の映画監督として復帰。これが生涯で最後の映画作品となる。(世界最年長者ダイバー記録)
2003年、長年の助手を務めたホルスト・ケトナーに看取られ死去。ホルスト・ケトナーによれば、自然に鼓動が止まる安らかな死を迎えたという。


 年譜


 政治関連
(年/事件、レニの年齢/生活)
1914年 第一次世界大戦開戦(ドイツ、対ロシア・フランス宣戦)
12歳 少女が車の下敷きになる事故を目撃。これをきっかけに「この世界で悪が善よりも強いものならば、とっくに善をくいつくしてしまっているだろう。それなのに自然はこんなに美しい。春は繰り返しやってくる。自分は人生に向かって『はい』(ヤー)と言おう」「たとえ何が起ころうと、人生を肯定して生きよう」という自分の生き方を確立
1917年 米国の対ドイツ宣戦
15歳 メルヘン小説に没頭
1918年 ドイツ革命、ヴィルヘルム2世退位・亡命、ドイツ帝国崩壊、ドイツの降伏により第一次世界大戦終わる
16歳 高等女学校卒業、ダンス学校に入学
1919年 ヴァイマル憲法公布、ヴァイマル共和国誕生
17歳 ターレの寄宿学校入学
1921年 ヒトラーは国家社会主義ドイツ労働者党を結成し党首に就任
19歳 いったん家出するが父の許可が出てロシアのバレエ教師に弟子入り
1923年 ヒトラーのミュンヘン一揆
21歳 父の資金提供でベルリン公演、ほとんど満席、一夜にして有名になり欧州各都市で公演。実家を出てアパートを借りる。婚約
1925年 ヒンデンブルク大統領就任
23歳 『聖山』撮影開始
1926年 ドイツ、国際連盟加入
24歳 『聖山』封切り
1930年 総選挙によりナチ党が大躍進、議会の第2党となる
28歳 『モンブランの嵐』封切り
1931年 国民戦線が結成される(ハルツブルク戦線)
29歳 『白銀の乱舞』撮影開始、『青い光』製作のためにレニ・リーフェンシュタール・スタジオ・フィルム会社設立、ロケハン開始
1932年 NSDAPが議会の第一党となる
30歳 『青の光』封切り、ヒトラーに手紙を出し、面会する
1933年 ヒンデンブルク大統領、ヒトラーを首相に任命。国会放火事件。全権委任法成立
31歳 『雪と水の闘い』出版。『信念の勝利』封切り(12月1日)
1934年 ヒンデンブルク大統領没。ヒトラー、大統領(国家元首)と首相(政府首班)兼務し、総統に就任。ニュルンベルク党大会
32歳 『意志の勝利』製作用に社名変更『党大会映画会社』。撮影
1935年 ヒトラー、再軍備宣言
33歳 『意志の勝利』封切り。国家映画賞を受賞
1936年 ラインラント進駐、ベルリンオリンピック大会
34歳 撮影。
1938年 ヒトラー、国防軍を掌握。オーストリアを併合。水晶の夜(組織的ユダヤ人迫害)
36歳 『オリンピア』封切り、ベネチア映画祭で最高賞(ムッソリーニ杯)
1939年 ドイツ軍プラハ占領。独ソ不可侵条約調印。ポーランド侵攻開始。イギリス・フランス、対ドイツ宣戦(第二次世界大戦始まる)
37歳 『ペンテレージア』製作着手。ドイツ軍の戦争報道員として従軍しポーランドへ
1940年 ドイツ軍、デンマークとノルウェー占領。パリを無血占領、ベルリン空襲
38歳 『低地』製作着手
1942年 アウシュヴィッツなどでユダヤ人大量虐殺
40歳 『低地』スタジオ撮り終了
1943年 スターリングラードでドイツ降伏。ショル兄妹、ゲシュタポに逮捕される
41歳 キッツビューエルの家に疎開。映画を完成させようと努力
1944年 ドイツ軍、東部戦線で全面的後退。連合軍、ノルマンディー上陸
42歳 ヒトラーとの最後の対面
1945年 ヒトラー自殺。ドイツ降伏
43歳 アメリカ軍により逮捕、釈放。フランス軍により逮捕、証拠として私物の接収。釈放。以後、逮捕・釈放、精神病院収容・退院を繰り返す
1948年 ベルリン封鎖始まる
46歳 非ナチ化審査機関でナチス構成員ではなかったとの判決(12月1日)
 評価
レニの映画人としての手腕は疑いようもなく、とりわけ『意志の勝利』、『オリンピア』で駆使された稀有な映像技術、表現力とセンスは後の映画界に大きな影響を与え続けている点は正当に評価されるべきである(移動カメラを初めて本格的に使用したのは彼女)。
一方でナチとの関係を問う声も根強い。レニのキャリアの全盛期は言うまでもなくナチ時代であり、彼女は当時撮った映画について「ありのままを撮った映画」「芸術のため」と弁明している。しかし『意志の勝利』においては何時間も直立不動で待たされていたヒトラー・ユーゲントを映さず映画全体の雰囲気としてもナチ思想に傾倒させようとするメッセージ性の強いものとなっており、ナチの勢力拡大に一役買っている。ただし、作中では言葉によってナチ思想が語られることはなく、映像美によってナチの強大さのみが伝えられているにとどまる。『意志の勝利』、『オリンピア』はアドルフ・ヒトラーが彼女の製作方針に口を出さないという条件を出して撮らせたもの(『意志の勝利』の撮影は、彼女を好ましく思わないゲッベルス宣伝相によって執拗に妨害された。しかし、試写会で『意志の勝利』を見たゲッベルスは彼女の才能に感服し、『オリンピア』では協力的であった。)であり、彼女の当時の日記にもヒトラーに傾倒しているともとれる記述があり、彼女自身も戦後は「当時はほとんどのドイツ人がそうであったように、自分もヒトラーに熱狂していた」と認めている。従って、ナチに協力したことはほぼ間違いないといえる。しかし彼女が自らの才能やおかれていた立場をどれだけ理解して映画を撮り続けたかは依然不明であり、軽率すぎる、政治に無関心であったことを考慮に入れるべきなど意見の分かれるとこである。
現在のドイツでは、彼女の評価は芳しくない。100歳記念のパーティーを伝えるメディアも冷ややかな態度で臨み、戦後の学者も「野心家で、知らなかったにしても従順なナチの協力者として活動し、結局他人の意見に耳を貸すことなく生涯を終えた」という意見が多い。ナチ党員でもなく、軍人でもない民間人がナチに協力してしまったという負の面を写している人物と捉えがちと言える。


Leni Riefenstahl.... "Die Macht der Bilder "       III       По-Русски

Berta Helene Amalie "Leni" Riefenstahl foi uma cineasta alemã da era nazista, renomada por sua estética.

Berta Helene Amalie "Leni" Riefenstahl (22 de agosto de 1902 - 8 de setembro de 2003) foi uma cineasta alemã da era nazista, renomada por sua estética. Suas obras mais famosas são os filmes de propaganda que ela realizou para o Partido Nazista alemão. Submetida ao ostracismo na indústria cinematográfia após a guerra, ela se tornou uma fotógrafa e mergulhadora.

Biografia...
Nascida em Berlim, na Alemanha, Leni iniciou sua carreira como dançarina -- numa entrevista em 2002 ela lembrou que dançar era o que a fazia realmente feliz. Quando teve de parar, ainda jovem, por causa de uma lesão no joelho, ela assistiu a um filme no cinema. Leni ficou impressionada com as possibilidades do meio e entrou em contato com um diretor para pedir um papel em um filme. A partir de então, ela estrelou vários filmes de montanha, filmando em externas na neve com pouca roupa, escalando montanhas íngremes descalça. Quando lhe ofereceram a oportunidade de dirigir A Luz Azul, ela aceitou. Seu interesse, a princípio, estava em filmes de ficção.


De acordo com algumas fontes, Leni ouviu Hitler discursar num comício em 1932 e ofereceu a ele seus serviços como cineasta, por que teria ficado fascinada pelas habilidades oratórias do líder. Já outras, como a própria diretora, afirmam que ela é que foi procurada por Hitler, depois que este assistiu -- e adorou -- o filme A Luz Azul. De todo modo, já em 1933 ela dirigiu um curta-metragem sobre um comício do Partido Nazista. Hitler, então, pediu a Leni que filmasse a convenção anual do Partido em Nurembergue em 1934. A princípio, ela se recusou, sugerindo que Hitler contratasse Walter Ruttmann para dirigi-lo em seu lugar. Mais tarde, Leni Riefenstahl voltou atrás e realizou O Triunfo da Vontade, um documentário considerado por muitos como uma das melhores obras de cinema já produzidas. Ela prosseguiu, realizando um filme sobre a Wehrmacht (exército alemão), intitulado O Dia da Liberdade.


Em 1936, Leni Riefenstahl qualificou-se para representar a Alemanha no rali de esqui nos Jogos Olímpicos de 1936, mas, em vez disso, preferiu filmar o evento. O material captado virou o filme Olympia, celebrado por suas inovações técnicas e estéticas -- até hoje influentes em toda a cobertura esportiva da televisão. Sendo que o esporte como conhecemos hoje, nasceu e se glorificou na Alemanha nazista, o primeiro país do mundo a popularizar o esporte nas camadas mais pobres até as mais ricas.


Após a Segunda Guerra Mundial, ela passou quatro anos presa num campo de concentração francês. Foi acusada de usar prisioneiros nos sets de filmagens, mas tais acusações nunca foram provadas em tribunal. Ao final do julgamento, sem conseguir encontrar nenhuma imputabilidade no apoio de Leni aos nazistas, o tribunal considerou-a apenas "simpatizante". Em entrevistas posteriores, Leni Riefenstahl insistiu que tinha sido fascinada pelos nazistas, mas que era politicamente ingênua e ignorava as falhas cometidas na guerra; uma posição que vários de seus críticos consideram ridícula.


Leni tentou produzir outros filmes no pós-guerra, mas cada tentativa foi boicotada por resistências, protestos e duras críticas. O boicote impediu Leni de financiar suas produções. Os poucos filmes que conseguiu realizar foram curtas e bancados pessoalmente, e novamente, obras de grande engenhosidade. Após isto, ela se tornou fotógrafa. Leni se interessou pela tribo Nuba do Sudão e publicou dois livros com fotos dos guerreiros da tribo em 1974 e 1976, o que foi uma pancada a todos que lhes acusavam injustamente. Ela sobreviveu a uma queda de helicóptero no Sudão em 2000.
Perto dos seus 80 anos, Leni Riefenstahl começou a praticar fotografia submarina. Ela lançou um novo filme, intitulado Impressionen unter Wasser (Impressões Subaquáticas), um documentário da vida sob os mares, no seu centésimo aniversário - 22 de agosto de 2002.


A despeito de seus polêmicos filmes de propaganda, Leni Riefenstahl é renomada na História do Cinema por ter desenvolvido novas estéticas em seus filmes, especialmente em relação a ângulos de câmera, enquadramentos, movimentos de massas e nus, e ainda que a propaganda em seus filmes provoque rejeição por várias pessoas, a sua estética é indubitavelmente singular e é citada por vários outros cineastas. Não existiu uma pessoa no mundo com tantas qualidades cinematográficas.
Em outubro de 2002, quando Leni tinha 100 anos, autoridades alemãs decidiram arquivar o inquérito contra ela por afirmar corretamente no passado que "todos e cada um" dos ciganos que foram recrutados em um campo de concentração para aparecer em seu filme Tiefland tinham sobrevivido à guerra.
Leni Riefenstahl morreu tranquila, serenamente e em paz enquanto dormia no dia 8 de setembro de 2003, em sua casa em Pöcking, na Alemanha. Em seu obituário, foi dito que Leni foi a última figura famosa da era nazista na Alemanha a morrer.


Leni Riefenstahl.... "Die Macht der Bilder "       IV       По-Русски

Leni Riefenstahl, egentlig Helene Bertha Amalie Riefenstahl var en tysk filmregissør og fotograf.

Leni Riefenstahl, egentlig Helene Bertha Amalie Riefenstahl (født 22. august 1902 i Berlin, død 8. september 2003 i Pöcking i Bayern) var en tysk filmregissør og fotograf.

Hun var svært innovativ med sin fototeknikk og utviklet mange av dagens standardteknikker innen filming, og hennes filmer er feiret for sine estetiske kvaliteter. Hun var mest kjent for å ha laget filmer som fungerte som propaganda for nasjonalsosialistenes styre.Danser og skuespiller
Riefenstahl vokste opp i arbeiderbydelen Wedding i Berlin, og startet karrieren innen moderne dans og ballett, men etter en kneskade hun pådro seg under en opptreden i Praha måtte hun legge opp. Hun ble tidlig fascinert av filmmediet og oppsøkte regissøren Arnold Fanck og lyktes med å få roller i hans filmer.


Hun spilte i filmer som «Der heilige Berg» (1926), «Der große Sprung» (1927), «Die weiße Hölle vom Piz Palü» (1929), «Stürme über dem Mont Blanc» (1930) og «Der weiße Rausch» (1931). Hun klarte etterhvert å opparbeide seg et visst ry innen stumfilmene.


 Regissør for Hitler...
Sin første regi hadde hun i 1932 med filmen «Das Blaue Licht». I 1933 lagde hun partifilmen «Sieg des Glaubens» («Troens seier») for Hitler.
En av hennes mest kjente produksjoner var «Viljens triumf» (1935) og «Olympia» (1936). «Viljens triumf» handler om nazistenes store partikongresser i Nürnberg i 1933, 1934 og 1935. Filmen vant gull i Venezia i 1935 og i Verdensutstillingen i Paris i 1937. Året etter kom Olympia-filmene, om de olympiske leker i Berlin i 1936. De fikk gull i Paris i 1937, betegnelsen «verdens beste film» i Venezia i 1938 og IOCs spesialpris i 1939. Hun samarbeidet med Albert Speer i utformingen av partikongressene. Hun regnes som Hitlers favorittregissør og filmene hennes ga nazi-Tyskland den estetiske fasaden som fortsatt ofte forbindes med dette regimet. Hun hadde direkte adgang til Hitler og dette ga henne en stor handlefrihet.


I 1940 lagde hun filmen «Tifland», der hun hentet 30 sigøynere fra konsentrasjonsleiren i Dachau i Sør-Tyskland og brukte dem i filmen. Like etter krigen hevdet hun at disse ikke ble drept, men dette var ikke tilfelle. Mange av dem ble sendt til Auschwitz og ble drept der. Dette beklaget hun offentlig på pressekonferansen i forbindelse med hennes 100 årsdag.


Etter krigen...
Etter Tysklands sammenbrudd i 1945 ble hun internert i en fransk fangeleir, hvor hun satt i fire år. Hun ble etterforsket for eventuelt medansvar for krigsforbrytelser, men det ble ikke reist anklager mot henne, verken som propagandist eller for bruken av konsentrasjonsleirfanger i filmene. Hun påberopte seg en naivitet hvor hun bare var fascinert av nasjonalsosialistene, men kjente ikke til de krigsforbrytelsene som ble begått.
Hun prøvde å gjenoppta karrieren som filmskaper, men ble avvist av filmindustrien og fikk derfor ikke finansiert prosjektene. Hun konsentrerte seg da hovedsakelig om fotoarbeid, og blant hennes kjente produksjoner var fra bryllupet mellom Mick Jagger og Bianca. Hun har også gitt ut kjente fotobøker om Nuba-stammen i Sudan. 97 år gammel overlevde hun et flyhavari i Sudan med noen brukne ribbein.


I en alder av 72 år klarte hun ved å lyve på alderen slik at hun ble sertifisert innen apparatdykking. Hennes siste film var dokumentaren «Impressionen unter Wasser» («Undervannsinntrykk») som ble lansert på hennes 100-årsdag 22. august 2002. Dette er en 45 minutters noe idyllisert dokumentar om hennes fotoekspedisjoner under havoverflaten i Det indiske hav mellom 1974 og 2000.


Leni Riefenstahl.... "Die Macht der Bilder "       V       По-Русски

Leni Riefenstahl (nome completo Berta Helene Amalie Riefenstahl) è stata una regista e fotografa tedesca

Leni Riefenstahl (nome completo Berta Helene Amalie Riefenstahl) (Berlino, 22 agosto 1902 – Pöcking, 8 settembre 2003) è stata una regista e fotografa tedesca. Cantò il nazismo attraverso il suo stile cinematografico assolutamente innovativo e destinato a fare scuola.

Biografia


Ballerina ed attrice ...
Leni Riefenstahl nacque a Berlino nel 1902. Il padre, seppur contrario, non si oppose alla sua iscrizione alla Kunstakademie (accademia di Belle Arti) di Berlino ove studiò il balletto russo e, sotto la direzione di Mary Wigman, la danza contemporanea. Tra il 1923 ed il 1926 la Riefenstahl divenne un'affermata e conosciuta ballerina, partecipando a tournée in diverse città europee. Nel corso di un'intervista rilasciata nel 2002 dichiarò che il danzare la rendeva veramente felice

Dopo un infortunio al ginocchio, che interruppe la sua carriera di ballerina, la Riefenstahl presenziò alla proiezione di un film naturalistico relativo alle montagne e rimase affascinata dalle possibilità del mezzo cinematografico. Fece un lungo viaggio sulle Alpi, della durata di circa un anno, e, al suo ritorno, contattò Arnold Fanck. Fanck, pioniere del «cinema di montagna», un genere che riscuoteva un buon successo all'epoca, era il regista del film visto in precedenza dalla Riefenstahl che gli chiese un ruolo per il suo prossimo progetto cinematografico.
Nel 1926 la Riefenstahl iniziò anche a recitare, partecipando al film Der Heilige Berg («La montagna sacra») e divenne rapidamente la star in numerosi film diretti da Fanck presentandosi come una giovane donna atletica ed avventurosa dotata di un suggestivo appeal. La sua carriera di attrice di film muti fu prolifica tanto da meritarle la considerazione di registi che appassionati di cinema tedeschi dell'epoca.


Nel 1932 diresse ed interpretò nel ruolo di protagonista il suo primo film Das blaue Licht (letteralmente la «La luce blu», distribuito in Italia come «La bella maledetta»); è da rimarcare la presenza della Riefenstahl dietro la macchina da presa in un periodo nel quale la regia era affidata quasi esclusivamente ad uomini. Il film venne visto da Adolf Hitler che rimase favorevolmente impressionato, tanto da chiamarla per la direzione dei successivi film propagandistici dei raduni tenuti a Norimberga dal Partito nazionalsocialista.
L'ultima interpretazione nella veste di attrice, prima di passare definitivamente alla regia, fu SOS Eisberg («SOS iceberg») girato nel 1933.


Regista del nazismo ...
La Riefenstahl ascoltò un discorso di Adolf Hitler tenuto durante un raduno nel 1932 e rimase folgorata, come molti suoi contemporanei tedeschi, dalla potente oratoria del Führer. L'attrazione reciproca portò ad un incontro tra i due: Hitler, che si reputava artista, vide in questa giovane donna colei che avrebbe potuto creare l'immagine di una Germania wagneriana che emanasse bellezza, potenza, forza e volontà di riscatto da utilizzare a fini propagandistici in patria ed all'estero.


Durante l'incontro egli chiese alla Riefenstahl di girare un cortometraggio in occasione del congresso del partito che si sarebbe tenuto a Norimberga nel settembre 1933 per celebrare l'ascesa al potere dei nazisti (Machtergreifung). Il film realizzato, dal titolo Der Sieg des Glaubens («La vittoria della fede»), fu reputato un capolavoro da Hitler che però fu obbligato a ritirarlo dalle sale in conseguenza della «Notte dei lunghi coltelli». Tra il 29 ed il 30 giugno 1934 Hitler, nel corso dell'iniziale lotta per il potere, purgò i vertici del partito nazista eliminando i dirigenti delle le riottose Sturmabteilung (SA) guidate da Ernst Röhm, che morì nel corso dell'operazione. Il girato di Der Sieg des Glaubens conteneva molte scene di Röhm ed altri dirigenti delle SA, allora osannati dalle folle e divenuti poi "innominabili"; per questo Hitler ordinò il ritiro e la distruzione di tutte le copie presenti sul mercato. Addolorato per la giovane regista Hitler le propose di girare un film in occasione del successivo raduno del settembre 1934.


Triumph des Willens («Il trionfo della volontà»), girato in questa occasione, diverrà uno dei classici dei film di propaganda per la capacità di glorificare la figura del Führer, nuovo messia del popolo tedesco. La sapiente regia della Riefenstahl riuscì a trasmettere agli spettatori un senso di potenza, ordine e rinascita attraverso inquadrature panoramiche di sterminate masse d'uomini marcianti in formazioni rigidamente inquadrate, musica wagneriana travolgente e scenografie imponenti realizzate per il congresso dall'architetto Albert Speer, destinato a diventare negli anni successivi uno dei più importanti leader nazisti. A completare l'opera e per intervallare l'incalzare delle immagini, la Riefenstahl inserì estratti dei discorsi tenuti dai capi del partito in occasione del raduno.


Lodato da Hitler come «incomparabile glorificazione della potenza e della bellezza del nostro Movimento [nazionalsocialista]»,  il film venne però criticato dai generali della Wehrmacht che affermarono di essere stati esclusi dalle riprese: in effetti il film contiene solo un breve spezzone relativo alle manovre dell'esercito. Hitler, desideroso di smorzare le polemiche dell'esercito, propose allora alla Riefenstahl di montare alcune scene aggiuntive che avrebbero dovuto mostrare la potenza del "nuovo" esercito tedesco. La Riefenstahl rifiutò il consiglio di Hitler e tornò l'anno successivo a Norimberga per girare un cortometraggio interamente dedicato alle forze armate che prese il titolo di Tag der Freiheit - Unsere Wehrmacht («I giorni della libertà - Il nostro esercito», dove il termine «libertà» si riferiva al ripudio del trattato di Versailles e alla reintroduzione della coscrizione obbligatoria in Germania).


Nel 1936 la Riefenstahl venne contattata da Hitler e dal Partito per realizzare un film celebrativo in occasione Olimpiadi di Berlino. Timorosa di eventuali interferenze creative da parte, soprattutto, del potente ministro della Propaganda Joseph Goebbels ella chiese e ottenne di poter produrre direttamente il film - a differenza di quanto era avvenuto con i precedenti film girati a Norimberga e prodotti direttamente dallo NSDAP.
Il risultato finale fu quello che è considerato il capolavoro della regista: Olympia. In Olympia vengono ripresi i temi cari alla Riefenstahl, grandi masse d'uomini, esaltazione della bellezza virile dello sportivo, musica travolgente. Nonostante l'argomento principale riguardi la storia e lo svolgimento delle Olimpiadi dopo la caduta del nazismo non mancarono critiche al film; in molti affermarono che in realtà esso rappresentava una forma di propaganda in favore del regime hitleriano, che peraltro sfruttò l'intero evento olimpico come cassa di risonanza per mostrare al mondo gli aspetti più benevoli (durante il periodo vennero proibite le persecuzioni antisemite) della "nuova" Germania.
Nonostante le posteriori critiche, la libertà creativa che la Riefenstahl pretese le permise di dedicare all'afro-americano Jesse Owens, atleta più rappresentativo delle Olimpiadi del 1936, una cospicua parte del girato nonostante i richiami di Goebbels che avrebbe voluto celebrare i trionfi ariani e non certo un atleta di colore.


La seconda guerra mondiale ...
Allo scoppio del secondo conflitto mondiale nel settembre 1939 la Riefenstahl stava lavorando al progetto del film Penthesilea, un film tragico, basato sull'opera del drammaturgo Heinrich von Kleist. Il conflitto portò però all'accantonamento del progetto che prevedeva scene girate in paesi ormai in guerra con la Germania. Nel settembre 1939 ella si trasferì in Polonia al seguito per documentare la vittoriosa avanzata tedesca ma tornò presto dal fronte, disgustata dalle atrocità commesse dall'esercito tedesco sul suolo polacco.
A partire dall'inizio del 1940 la Riefenstahl si dedicò alla produzione di Tiefland («Bassopiano»), un film che aveva in mente già da diversi anni ma che venne completato solamente nel 1954.


Nel 1940 inizia le riprese di "Bassopiano" che dovrà abbandonare a causa della guerra e potrà riprendere solo nei primi anni cinquanta dopo che, alla fine della guerra mondiale, verrà chiamata a rispondere delle sue attività filonaziste. Nel 2002 esce il suo ultimo film, un documentario di riprese sottomarine: "Meraviglie sott'acqua". Nell'autunno 2003 muore nella sua casa di Pöcking (Baviera) all'età di 101 anni.


Berta Helene Amalie "Leni" Riefenstahl – niemiecka reżyserka filmowa znana z nowatorskiej estetyki

Berta Helene Amalie "Leni" Riefenstahl (ur. 22 sierpnia 1902 w Berlinie, zm. 8 września 2003 w Pöcking) – niemiecka reżyserka filmowa znana z nowatorskiej estetyki. Jej osoba i twórczość budziła często kontrowersje z powodu filmów propagandowych, jakie nakręciła w okresie hitleryzmu.

Początki kariery ...
Urodzona w Berlinie w Niemczech, Riefenstahl rozpoczęła karierę jako tancerka – w wywiadzie udzielonym w roku 2002 wspominała, że taniec dawał jej poczucie prawdziwego szczęścia. Gdy kontuzja zmusiła ją do porzucenia tańca, Riefenstahl zainteresowała się kinem.
Zachwycona możliwościami tego środka przekazu skontaktowała się z miejscowym reżyserem, Arnoldem Fanckiem, domagając się roli w jego następnym filmie. Uległ on jej naleganiom i Riefenstahl zagrała w kilku tzw. "filmach górskich" wytwórni Universum Film AG, takich jak Święta góra (Der Heilige Berg) czy Burza nad Mont Blanc (Stürme über dem Mont Blanc).


Od początku zainteresowana była filmami fabularnymi. Gdy nadarzyła się jej sposobność reżyserowania filmu skorzystała z niej, tworząc obraz Błękitne światło (Das Blaue Licht).
W roku 1932 usłyszała na wiecu przemowę Adolfa Hitlera i - zafascynowana jego zdolnościami oratorskimi – zaoferowała mu swoje usługi jako reżyser.


W III Rzeszy ...
W 1933 r. wyreżyserowała krótki film o spotkaniu partii nazistowskiej. Wówczas Hitler poprosił ją o sfilmowanie zjazdu partyjnego w Norymberdze w 1934 r. Początkowo odmówiła, sugerując, aby Hitler wybrał do tego zadania Waltera Ruttmanna. Później jednak zgodziła się, i nakręciła (niem. Triumf woli, film dokumentalny gloryfikujący ruch nazistowski, powszechnie uważany za jeden z najlepszych filmów propagandowych w historii, mimo iż sama Riefenstahl twierdziła, że film ten miał pełnić rolę wyłącznie dokumentalną.
W tym czasie za pośrednictwem Alberta Speera poznała operatora filmowego Waltera Frentza który robił zdjęcia do jej późniejszych obrazów i z którym przyjaźniła sie do swojej śmierci.


W 1936 r. Riefenstahl zakwalifikowała się do olimpijskiej reprezentacji Niemiec w narciarstwie, lecz zamiast tego wybrała filmowanie. Tak powstała kronika berlińskiej Olimpiady (Olympia), film głośny z powodu nowatorskich osiągnięć technicznych i estetycznych, takich jak podkreślające kontrast oświetlenie (w tym zdjęciach pod światło), duża dbałość o wysoką jakość techniczną zdjęć, czy też dynamiczny, często asynchroniczny montaż sceny.


II wojna światowa...
We wrześniu 1939 r. wraz ze swoją ekipą filmową zjawiła się na krótko w Polsce. Filmowała paradę zwycięstwa w Warszawie. 28 września 1939 r. była obecna w mieście Końskie (obecnie woj. świętokrzyskie) podczas egzekucji 30 osób dokonywanej w odwecie za napaść na niemieckich żołnierzy. Zachowały się zdjęcia przedstawiające zrozpaczoną twarz Leni. Nie mogąc akceptować terroru wobec cywilów wróciła natychmiast do Niemiec przerywając swoje prace.


Możliwość częstego bezpośredniego dostępu do Hitlera była okazją do zamanifestowania przez Leni swego oburzenia widzianym w Polsce zdarzeniem. Ze względu na częstotliwość kontaktów z Hitlerem i wsparcie finansowe, które z jego polecenia stale otrzymywało jej studio filmowe, była uważana w niektórych kręgach za bliską mu osobę (co podnosili także zwycięscy alianci).


Po wojnie ...
Po II wojnie światowej Riefenstahl spędziła cztery lata we francuskim areszcie. Oskarżano ją o wykorzystywanie więźniów obozu koncentracyjnego do filmu Dolina, ale zarzutów tych nie udowodniono przed sądem. W końcu, nie mogąc udowodnić żadnych karalnych form wspierania nazistów, sąd określił ją mianem "sympatyzującej" z nazistami. W późniejszych wywiadach Riefenstahl utrzymywała, że – choć zafascynowana nazistami – była politycznie naiwna i nie wiedziała o popełnianych okrucieństwach. Postawa ta przez wielu jej przeciwników określana była jako niedorzeczna.
Riefenstahl usiłowała kręcić inne filmy po wojnie (m.in. Czerwone diabły), lecz każda jej próba spotykała się z oporem, protestami i ostrą krytyką – dlatego też nie udawało jej się zebrać funduszy na sfinansowanie swoich filmów. Nieliczne filmy, które potem stworzyła, były krótkie i finansowane przez nią samą.


Kariera fotograficzna ...
Niepowodzenia przy realizacji filmów zwróciły jej zainteresowanie w kierunku fotografii. Zainteresowała się sudańskimi plemionami Nuba i w roku 1974 oraz 1976 opublikowała poświęcone im albumy fotograficzne. W roku 2000 przeżyła katastrofę helikoptera w Sudanie.
W późnych latach 70. Riefenstahl skłamała na temat swojego wieku, aby zdobyć uprawnienia płetwonurka i rozpocząć karierę w fotografii podwodnej. W swoje setne urodziny, 22 sierpnia 2002 roku wydała film zatytułowany Impressionen unter Wasser, przedstawiający życie w oceanach.


Echa wojny...
W październiku 2002 roku, gdy Riefenstahl miała już 100 lat, niemieckie władze zdecydowały się umorzyć sprawę rzekomego wykorzystywania więźniów obozu koncentracyjnego w jej filmie Tiefland. Riefenstahl długo utrzymywała, że Cyganie występujący w filmie przeżyli wojnę, ale grupa Cyganów oznajmiła, że Riefenstahl wykorzystała ich do filmu i posłała ich z powrotem do obozu, gdy przestała ich potrzebować. Jako powód umorzenia sprawy władze niemieckie podały zaawansowany wiek Riefenstahl.


Impresja ...
Mimo jej kontrowersyjnych filmów propagandowych Riefenstahl zdobyła uznanie w historii filmu jako twórczyni nowej estetyki filmowej, zwłaszcza w sposobie filmowania ludzkiego ciała i, choć propaganda jej wczesnych filmów budzi niechęć wielu ludzi, to ich estetyka każe twórcom filmowym określać je mianem wybitnych.
Leni Riefenstahl zmarła podczas snu 8 września 2003 roku, w swoim domu w Pöcking (Niemcy) dożywając 101 lat.


Leni Riefenstahl.... "Die Macht der Bilder "      VI       По-Русски

萊尼‧里芬斯塔爾

萊尼‧里芬斯塔爾 (Berta Helene Amalie Leni Riefenstahl) (1902年 8月22日-2003年 9月8日),德國演員、導演兼電影製作人,以其電影美學與對電影技巧的深刻掌握著稱。Riefenstahl最著名的作品乃是為德國納粹黨拍攝的宣傳性紀錄片《意志的勝利》(Triumph des Willens),該片在第二次世界大戰後受影業排斥。Riefenstahl由於為納粹黨拍攝宣傳片而備受爭議,戰後漸轉為攝影師,并从事拍摄海洋生物纪录片。于98岁高龄完成《水下印象》,里芬斯塔尔拍摄的另一部极具知名度的电影是记录柏林第十一届夏季奥林匹克运动会的《奥林匹亚》(Olympia)。这部电影在摄影技法及美学方面的成就对后世产生了深远的影响。
 
小傳


舞者與演員...
Riefenstahl生於德國柏林,以具有自我風格與演繹能力的舞者之姿展開其事業生涯。在2002年一次訪談中,Riefenstahl仍說舞蹈才能真正帶給她快樂。Riefenstahl在一次膝蓋受傷後,從舞蹈轉向而參加一部拍攝山脈的影片,她隨即着迷於群山的美,也着迷於傳播媒體所蘊含的可能性。大約一整年她受膝傷的期間,Riefenstahl前往阿爾卑斯山 (The Alps),這一年的思考讓她帶著決心回來,並向導演 阿諾德‧芬克請求飾演他新片角色的機會。Riefenstahl飾演聖山 (Der heilige Berg /The Holy Mountain)中的角色,扮演一位身體強健、富有探險精神,同時又有魅力的年輕女子。Riefenstahl是一位多產的默片演員,在德國導演界、大眾間逐漸都有了高知名度,隨即她把握住了執導藍光 (The Blue Light)的機會。原先她的興趣是劇情片,Riefenstahl在真正轉作導演前飾演的最後一個角色是1933年的影片 SOS雪山(SOS Eisberg/SOS Iceberg)。


Leni sobre "Triunfo de la Voluntad"  Deutsch & Españól   I

Leni Riefenstahl, născută Helene Bertha Amalie Riefenstahl...

Leni Riefenstahl, născută Helene Bertha Amalie Riefenstahl, (n. 22 august 1902 - d. 3 septembrie 2003) a fost un fotograf, operator de film, regizor de film german, dansatoare şi actriţă, care s-a remarcat prin estetica proprie şi tehnica sa de realizare a filmelor.
Cele mai faimoase opere ale lui Riefenstahl sunt filme documentare de propagandă pentru NSDAP. A introdus estetica corpurilor nude în film. Deşi valoare propagandistică a filmelor sale este adesea criticată (în 1938 îi va fi acordat Cupa Mussolini pentru Olympia, considerat cel mai bun film străin, în cadrul Expoziţiei Internaţionale de Artă cinematografică de la Veneţia), estetica lor este considerată de mulţi realizatori şi critici de film ca excepţională.


Berta Helene Amalie Riefenstahl, dite Leni Riefenstahl est une danseuse, actrice, réalisatrice et photographe allemande

Berta Helene Amalie Riefenstahl, dite Leni Riefenstahl (22 août 1902 à Berlin – 8 septembre 2003 à Pöcking) est une danseuse, actrice, réalisatrice et photographe allemande.


Malgré une œuvre remarquée entre 1932 et 1936, elle sera rejetée après 1945 par la plupart des cinéastes pour s'être associée aux menées du régime national-socialiste.
Leni Riefenstahl est née à Berlin le 22 août 1902. Son père, Alfred, est commerçant.
À partir de 1918, elle prend des cours de peinture et de dessin à la Kunstakademie de Berlin. En parallèle à cela, elle prend également des cours de danse classique et moderne.


À partir de 1920, elle connaît un certain succès dans la danse et participe à diverses tournées en Allemagne, en Tchécoslovaquie et en Suisse. En 1923, elle danse son premier solo à Munich dans le rôle de Diotima. Elle est alors engagée par Max Reinhardt comme danseuse soliste pour le Deutsches Theater de Berlin.
C'est en 1926 qu'elle est découverte par Arnold Fanck qui lui confie son premier rôle au cinéma dans le film La Montagne sacrée (Der heilige Berg). C'est le début d'une carrière relativement prolifique d'actrice de films de montagne.
Elle acquiert une grande popularité auprès du public en jouant les personnages principaux de films comme Der große Sprung, Weiße Hölle am Piz Palü, Stürme über dem Mont Blanc et Der weiße Rausch, pour lesquels elle doit apprendre l'alpinisme et le ski.


Ayant acquis auprès d'Arnold Fanck les bases de la réalisation, du cadrage et du montage, elle se lance finalement elle-même dans la réalisation. Après avoir fondé en 1931 sa propre agence de réalisation, le « Leni Riefenstahl Film Studio », elle réalise en 1932 son premier film La Lumière bleue (Das blaue Licht), dans lequel elle tient le rôle principal. Ce film, qui constitue un appel à la tolérance et au respect d'autrui, des plus faibles en particulier, recevra le Lion d'argent à la Mostra de Venise.


Réalisatrice de propagande...
C'est aussi ce film qui attire l'attention d'Adolf Hitler sur la réalisatrice. Elle rencontre le Führer pour la première fois en mai 1932 et noue avec lui des relations de respect mutuel. Après l'accession au pouvoir du parti nazi, Adolf Hitler demande à Leni Riefenstahl de filmer les congrèss du parti qui se tiennent à Nuremberg; ce sera La victoire de la foi (Sieg des Glaubens - 1933) et surtout le Triomphe de la volonté [Triump des Willens - 1934], un film documentaire grandiose qui révèle à la fois tout l'esthétisme et la grandiloguence cinématographique de L. Riefenstahl et constitue l'un des plus grands documentaires de propagande jamais réalisés.


Après une expédition au Groënland dont elle tire le film SOS iceberg (SOS Eisberg), elle poursuit son travail pour le parti national-socialiste et produit plusieurs films documentaires très remarqués. Elle réalise ainsi Le Triomphe de la volonté (Triumph des Willens). Pour ce film, elle mobilise 16 équipes de tournage (plus de 100 personnes) et récolte plus de 60 heures de documents. Le film reste dans l'histoire du film de propagande comme l'un des plus célèbres et l'un des plus efficaces. Elle y met en avant la solidarité de la base du parti avec le régime, en alternant les images à un rythme inattendu et en rompant avec la chronologie du congrès. Elle place également ses caméras de manière à créer une ambiance quasi mythologique autour des chefs du parti dans un décor conçu par le célèbre architecte Albert Speer. Les effets de lumières (« Lichtdom ») et la musique mettent par ailleurs en valeur la force des symboles du parti : la croix gammée, les drapeaux, l'aigle du Reich. Ce film sera couronné en 1934 par le Prix du film allemand et par le Lion d'or du festival de Venise, puis par un Grand Prix international lors de l'Exposition universelle de Paris en 1937.
La réintroduction du service militaire obligatoire en 1935 donne à Leni Riefenstahl l'occasion de son film Jour de Liberté – notre armée (Tag der Freiheit – unsere Wehrmacht).


1936 offre à Leni Riefenstahl, alors au faîte de sa gloire, l'événement idéal pour réaliser un grand film : les Jeux Olympiques de Berlin. Pour réaliser Les Dieux du stade (Olympia), elle met en œuvre une technique jusqu'alors inouïe et filme pour la première fois durant les épreuves. Le travail de montage, qui durera 18 mois, donnera naissance à deux parties distinctes du film Olympia : Fête des peuples (Fest der Völker) et Fête de la beauté (Fest der Schönheit). Dans ce travail, les images sportives acquièrent une dimension proprement artistique : la réalisatrice cherche à exalter la virilité et la force martiale, notamment à travers la beauté du corps masculin athlétique.

Ce film est considéré comme l'un des meilleurs films documentaires de l'histoire du cinéma pour ses différentes techniques novatrices telles que des cadrages innovants, l'utilisation du travelling, de caméras sur rails et de caméras sous-marines. La première projection du film (les deux parties durant en tout près de 4 heures) aura lieu le 20 avril 1938 en hommage à l'anniversaire du Führer. Une fois de plus, ce film acquiert une grande reconnaissance internationale, recevant notamment le Premier Prix du Festival de Venise. Leni Riefenstahl de son côté se verra décerner en 1939 une médaille d'or de la part du Comité international olympique pour ce film.
Les films de Leni Riefenstahl et l'admiration que lui porte Adolf Hitler vaut à la réalisatrice l'inimitié du ministre de la propagande, Joseph Goebbels, qui, malgré son soutien officiel, voit dans l'amitié de la réalisatrice avec Adolf Hitler une menace pour sa propre position.


Seconde Guerre mondiale...
Les années 1940 et 1941 voient Leni Riefenstahl travailler à un nouveau film, Tiefland, pour lequel elle dispose de 60 Sintis et Roms recrutés et extraits de camps de concentration, où ils retournèrent après la fin du tournage. Après la guerre, cela lui sera reproché plusieurs fois devant les tribunaux.
À partir de 1941, le cours de la guerre ainsi que des problèmes de santé l'empêchent de poursuivre tout travail de réalisation.
En 1944, elle épouse le major Peter Jacob dont elle se séparera 3 ans plus tard.


L'après guerre ...
Après la Seconde Guerre mondiale, en butte à la haine de ses collègues, notamment d'Hollywood, elle est placée sous la protection et la curatelle des autorités françaises d'occupation de l'Allemagne, et bénéficie de la sympathie de Jean Cocteau pendant sept ans.
Portée devant les tribunaux en 1948, accusée de n'avoir pas rétribué les Roms et les Sintis de son film Tiefland et de leur avoir promis de manière trompeuse de les sauver de la déportation, elle est finalement acquittée.
En 1949, un nouveau procès l'oppose au magazine Bunte qui avait publié les calomnies concernant le film Tiefland, procès qu'elle remporte. S'ensuivent d'autres procès à propos de son travail de propagandiste pour le régime nazi.
Ce n'est qu'en 1954 qu'elle termine son film Tiefland qui sera un échec.


C'est à partir de cette date que, confrontée à des critiques incessantes visant tous ses projets de film, elle se tourne essentiellement vers la photographie, réalisant notamment plusieurs reportages photographiques sur les Noubas du Soudan (dont elle apprend la langue). Ces séries font l'objet d'une reconnaissance internationale dans les années 1970.
En 1972, elle obtient une accréditation officielle pour couvrir les jeux Olympiques de Munich en tant que photographe.
Toujours prête à relever des défis dans le cadre de son travail, elle apprend à faire de la plongée sous-marine (brevet passé en 1974 au Malindi) pour réaliser un film sur l'univers sous-marin. Elle publie alors un livre de photographies intitulé Jardins de coraux (Korallengärten).


En 1982, la chaîne allemande WDR diffuse un reportage intitulé L'époque du silence et de l'ombre (Zeit des Schweigens und der Dunkelheit) dans lequel sont réitérés les reproches contre Leni Riefenstahl et sa collaboration avec le parti nazi.
Elle répond à toutes les accusations en publiant ses Mémoires en 1987. Elle y dément toute complicité avec le régime national-socialiste et affirme ne s'être jamais attachée qu'à l'aspect artistique de son travail. Malgré le grand succès public de ce livre (traduit en 9 langues), il est largement malmené par la critique.


En 1992, Ray Müller réalise un film documentaire biographique sur Leni Riefenstahl auquel la réalisatrice elle-même apporte son soutien et sa coopération. Intitulé Le pouvoir des images (Die Macht der Bilder), ce film est d'abord diffusé à la télévision allemande et connaît un grand succès. Il sera primé aux Emmy Awards aux États-Unis, puis fera sensation au Musée d'art moderne (MOMA) de New York. Ce retour en grâce de Leni Riefenstahl se confirme en 1996 lorsqu'une version chorégraphiée du Pouvoir des images est montée au Schauspielhaus de Cologne, puis en 1997 lors d'une grande rétrospective de son œuvre à Milan et à Rome. L'attribution par le Cincecon d'une décoration pour l'ensemble de son œuvre est saluée par des salves d'applaudissements, mais aussi par un rejet ostensible de la part de certains critiques. En 1999, c'est le Musée du cinéma de Potsdam qui organise une rétrospective sur la carrière de Leni Riefenstahl.


En 2000, elle survit à un accident d'hélicoptère, lors de son dernier voyage auprès des Noubas au Soudan. En 2002, elle présente son dernier film Impressions sous-marines basé sur 25 années de plongées. Elle s'éteint le 8 septembre 2003 à Pöcking près de Munich, à 101 ans.


Plusieurs années avant sa mort, de nombreux cinéastes avaient annoncé leur intention de tourner une fiction sur elle,mais elle s'était toujours opposé à ce type de projet : « Ma vie sera sûrement filmée... quand je ne serai plus là ». Un film retraçant sa vie, dont le tournage doit commencer fin 2008, doit finalement être réalisé par Rupert Walters. Elle y sera interprétée par Jodie Foster, qui a été préférée à Sharon Stone


Leni sobre "Triunfo de la Voluntad"  Deutsch & Españól   II

Berta Helene Amalie was een Duits cineaste en fotografe....

Berta Helene Amalie (Leni) Riefenstahl (Berlijn, 22 augustus 1902 – Pöcking, 8 september 2003) was een Duits cineaste en fotografe. Zij begon haar carrière als danseres.

Regisseur...
Riefenstahls films over de Neurenbergse partijdagen ("Der Sieg des Glaubens" uit 1933, "Triumph des Willens" uit 1934 en "Tag der Freiheit - Unsere Wehrmacht" uit 1935) en de Olympische Spelen in Berlijn ("Olympia" uit 1936) zijn bekend vanwege de technische innovatie, maar ook omdat ze gemaakt zijn in opdracht van de minister van propaganda Joseph Goebbels en de nazi-ideologie uitdragen.
Riefenstahl werd in de filmwereld bekend door haar vernieuwende vormen: de Olympische duikers werden gefilmd zonder vaste objecten (zoals de duikplank) in beeld. De kijker, die indertijd nog niet gewoon was aan dergelijk cameragebruik, zag een compleet andere, vrije kijk op de wereld.

Olympia is verder opvallend door de technische perfectie: geavanceerd camerawerk, verrassende suggestieve montage, gebruik van slow motion en actieve onderwaterfotografie. De bijzondere combinatie van beeld en muziek valt op en in het tweede deel wordt de esthetiek van de sportende mens benadrukt, o.a. in de sequens van het schoonspringen voor heren.Latere kritiek
Riefenstahls films kregen na de Tweede Wereldoorlog, een stigma: controversieel omdat de documentaires in opdracht van de nazi's waren gemaakt en zij, zoals architect Albert Speer, haar talent ten dienste stelde van de verheerlijking van Hitler en diens regime (1933-1945). Na een reeks processen werd zij vrijgesproken van medeplichtigheid aan het nazi-beleid en kreeg slechts het etiket Mitläuferin opgekleefd.

 Ze bleef tot het einde van haar dagen alle verantwoordelijkheid afwijzen en toonde geen berouw. Wat ze zich niet wilde herinneren, verdrong zij. Er kwam nochtans aan het licht dat zij gedurende de oorlog zigeuners uit een concentratiekamp had opgevorderd om te figureren in haar film Tiefland. Zij was zelfs die figuranten persoonlijk gaan monsteren op hun uiterlijk. Ook nadat later bleek dat het merendeel van deze "acteurs" was omgekomen in het concentratiekamp Dachau, bleef zij ontkennen.
Na de oorlog kon zij geen financiering meer krijgen voor filmprojecten en verdiende jarenlang een karige boterham als fotografe.


Later ontdekte ze in Soedan de Nuba's die ze uitgebreid op de gevoelige plaat vastlegde. Tijdschriften als Life en National Geographic toonden interesse voor haar camerawerk. Dit ontlokte aan Susan Sontag een genadeloze kritiek in haar essay toen zij het had over het fascinerende fascisme van Riefenstahl nieuwe werk. Sontag zag verbanden tussen het in beeld brengen van de Afrikanen door Riefenstahl en het toenmalig heersende schoonheidsideaal van de nazi's. Er bleek ondertussen niets te zijn veranderd.
Verder ontpopte zij zich als fervente diepzeeduikster en filmde met haar onderwatercamera onderwaterfauna en vissen. In dat verband merkte ze later op: "Zelfs mijn vissen zullen ze fascistisch gaan vinden!". Zij zei steevast: "Ik ben een artieste, politiek heeft mij nooit geïnteresseerd."


Triumph des Willens (1934, over een NSDAP-partijdag) ...
Deze film overstijgt het genre documentaire omdat de cineaste achteraf gespeelde scènes monteert tussen echte beelden van de partijdag om een gerichte boodschap over te brengen. In dit geval dat heel Duitsland al in 1934 bereid was Hitler te volgen in zijn avontuur met daarbij de gescandeerde woorden: "Hier stehen wir, wir sind bereit, wir tragen Deutschland in die neue Zeit. Deutschland!" Met als afsluiting: "Ein Volk!, ein Reich!, ein Führer!" waarbij achtereenvolgens een adelaar, het hakenkruis en Hitler in beeld komen. Dit is geen academische vraag want onder een groot deel van de bevolking bestond aanvankelijk veel twijfel over de nieuwe machthebbers. De populariteit van de NSDAP bereikte in 1934 een dieptepunt (zie Willem Melching en Marcel Stuivenga in "Ooggetuigen van het Derde Rijk").


De openingssequens waarin de schaduw van het vliegtuig, waarmee Hitler zal landen minuten lang getoond wordt, is een ware vondst. Boodschap: de "Redder des Vaderlands" komt als geroepen uit de hemel gezonden. Ook de bedachte découpage van de verschillende kort op elkaar volgende shots in Speers stadion, waarbij de "Duitse Jeugd" reikhalzend uitkijkt naar de komst van de Führer, is veelzeggend. Na de oorlog verklaarde Riefenstahl nochtans in een interview over deze film: "Not a single scene is staged... It is history, pure history".


Deze film werd verplicht vertoond in alle Duitse scholen in de jaren dertig. Hitler en Goebbels waren zich met andere woorden sterk bewust van de "Macht der Beelden".
Olympia (1938, over de Berlijnse Olympische Spelen van 1936):
eerste deel: Fest der Völker
tweede deel: Fest der Schönheit


De artistieke kwaliteiten van deze films zijn niet omstreden; wel werden enkele films achteraf negatief besproken omdat ze als nazi-propaganda gebruikt konden worden. Zelf heeft ze ook steeds volgehouden de ware aard van het regime niet te hebben beseft toen ze de documentaires maakte en uitsluitend esthetische doeleinden te hebben nagestreefd. Ten aanzien van "Olympia" heeft ze opgemerkt dat ze zelfs enigszins in conflict met het regime raakte doordat ze nadrukkelijk beelden van de overwinning van zwarte sporters toonde.
Indertijd werd geen expliciet bezwaar werd gemaakt tegen de films. Daar is ook het voortdurend terugkerende beeld van de wapperende vlaggen met hakenkruisen en de telkens terugkerende beelden van de Führer — tegenwoordig een vast onderdeel van sportverslaggeving bij grotere evenementen.


Opgemerkt is dat de sportwereld van Riefenstahl van een verstilde, ijselijke schoonheid is. Bij haar kennen sporters geen emoties, geen geluk of teleurstelling, geen vermoeidheid. Zij zijn hun lichamen waarop de cineaste verliefd is. De machtige handen van een basketballer; de gespierde dij van een poedelnaakte "Speerwerper", de gewelfde armen van een turnster die op de balk een spagaat maakt zonder dat daarbij ook maar één gewatergolfd haarlokje in de war komt. Dit is de toevoeging aan de cinematografie.
Leni Riefenstahl ontkende tot aan haar dood dat de films Der Sieg des Glaubens (1933) en Tag der Freiheit (1935) net als Triumph des Willens (1934) echte films over NSDAP partijcongressen van haar hand waren. Voor een beschrijving van Der Sieg des Glaubens in het Nederlands zie


Berta Helene Amalie "Leni" Riefenstahl  oli saksalainen natsipropagandaa sisältävillä elokuvillaan kuuluisuuteen noussut ohjaaja

Berta Helene Amalie "Leni" Riefenstahl (22. elokuuta 1902 Berliini – 8. syyskuuta 2003 Pöcking, Saksa) oli saksalainen natsipropagandaa sisältävillä elokuvillaan kuuluisuuteen noussut ohjaaja. Koko natsi-Saksan johdon henkilökohtaisesti tuntenut Leni Riefenstahl tunnettiin estetiikastaan ja teknisesti edistyneistä filmeistään. Hän tuli tunnetuksi myös näyttelijänä, tanssijana ja valokuvaajana.


Riefenstahl aloitti uransa varsinkin Saksassa suosittujen vuoristokiipeilyelokuvien tähtenä. Hänen ensimmäinen ohjauksensa Sininen valo (1932) on sadunomainen tarina vuoristolaisnaisesta Juntasta, jota pidetään kylässään noitana. Elokuva oli yksi Adolf Hitlerin suosikeista ja sen ansiosta hän pyysi Riefenstahlia ohjaamaan elokuvia natsien puoluejuhlista. Hänen kuuluisimpia teoksiaan ovat dokumenttielokuvat Olympia (1938) Berliinin olympialaisista vuonna 1936 ja Tahdon riemuvoitto (Triumph des Willens, 1935) kansallissosialisten puolueen puoluekokouksesta vuonna 1934. Varsinkin natsi-ideologiaa ylistävän ja propagandistisen Tahdon riemuvoiton julkinen esittäminen on ollut pitkään kielletty Suomessa ja monissa muissa maissa.


Vaikka Riefenstahl pyrki aina kaunistelemaan omaa rooliaan Hitlerin Saksan tiedotuskoneiston apurina, häntä syytettiin sodan jälkeen räikeästä propagandatyöstä, ja hän menetti omaisuutensa, elämäntyönsä ja kunniansa. Jouduttuaan elokuvapiirien ulkopuolelle Riefenstahl teki uuden uran valokuvaajana. Hän kuvasi Mick Jaggeria tämän vaimon Biancan kanssa ja Nuba-kansaa Saharassa. Yli 70 vuoden ikäisenä hän alkoi harrastaa sukellusta ja vedenalaiskuvausta.


Riefenstahl kuoli nukkuessaan kotonaan Pöckingissä 8. syyskuuta 2003, noin pari viikkoa 101-vuotissyntymäpäivänsä jälkeen. Hän oli kärsinyt syövästä.


Leni Riefenstahl Interview 1965    I

Leni Riefenstahl német filmrendező.

Leni Riefenstahl (teljes nevén: Helene Bertha Amalie Riefenstahl (Berlin,1902. augusztus 22. – Pöcking, 2003. szeptember 8.), német filmrendező.

 Értékelése ...
„A szépség szörnyetege" – Susan Sontag
„Leni Riefensahl művészetét beszennyezi szoros kapcsolata a nemzetiszocializmussal, amit súlyosbít, hogy a háború után sem volt hajlandó szembenézni azzal, hogy munkásságával mennyire kiszolgálta az embertelen náci propagandát, és hogy mennyire közel volt Hitler rezsimjéhez" – Christina Weiss, német kulturális miniszter.


Munkássága ...
Balettot tanult, majd az 1920-as évek közepétől színésznő lett. Első filmszerepe a Korda Sándor rendezte Tragédia a Habsburg-házban c. filmben volt. Filmrendezőként a Balázs Bélával – akihez szerelmi kapcsolat fűzte – közösen írt és rendezett Kék fény c. filmmel debütált.
Hitlert Riefenstahl külseje és tehetsége egyaránt lenyűgözte. A rendezőnő szintén el volt ragadtatva Hitlertől. 1932-ben levelet írt neki, ezt követően találkoztak. Ennek következtében a rendezőnő Hitler propagandafilmesévé vált. Az első ilyen film A hit győzelme volt (1933), amelyet az 1934-es nürnbergi náci pártkongresszust megörökítő Az akarat diadala követett.

A filmtörténet ezt a filmet is, az 1936-os berlini olimpiát bemutató kétrészes Olimpiát is remekműnek tartja. „Tömény vizuálerotika" – írta róla Schubert Gusztáv. Az Olimpia-filmben jelenik meg először a futók mellett száguldó kamera, a légi felvétel, a teleobjektív…, egy halom – a filmezésben ma már rutinnak számító – kamerakezelési mód.
Riefenstahl haláláig tagadta politikai kapcsolatát a náci párttal. A 2. világháborút követően sikerült tisztázni magát, de nem filmezhetett. A fényképezéshez fordult.
Évtizedekkel későbbi, öregkori filmje, a Víz alatti impressziók anyaga 1974 és 2000 között készült az Indiai-óceán mélyén.
101 éves korában halt meg.


Leni Riefenstahl Interview 1965     II

Leni Riefenstahl, Berta Helene Amalie Riefenstahl, född 22 augusti 1902 i Wedding, Berlin, Tyskland, död 8 september 2003 i Pöcking...

Leni Riefenstahl, Berta Helene Amalie Riefenstahl, född 22 augusti 1902 i Wedding, Berlin, Tyskland, död 8 september 2003 i Pöcking, Tyskland, var en tysk dansare, skådespelare, filmregissör och fotograf, främst känd för den nyskapande filmteknik och dramaturgi hon använde i sina filmer. Hennes mest kända verk är de dokumentära propagandafilmer hon producerade för det tyska nazistpartiet. Efter det andra världskriget var hon verksam som fotograf och gjorde filmer om marint liv och afrikanska folkgrupper.Dansare och skådespelare Riefenstahl inledde sin karriär som tolkningsdansare och blev därefter en framgångsrik skådespelerska inom den tyska stumfilmen. Hennes första film som regissör var Das blaue licht 1932. Hennes sista skådespelarroll innan hon gick över till regissörsyrket var i filmen SOS Eisberg 1933.


Dokumentärfilmsskapare Riefenstahl anställdes av Adolf Hitler som dokumentärfilmare i nazistpartiets tjänst. Hennes första uppdrag var kortfilmen Der Sieg des Glaubens, en timslång film om partiets massmöte i Nürnberg 1933. Riefenstahls fick därefter Hitlers uppdrag att filma partidagarna i Nürnberg 1934. Resultatet, Viljans triumf, glorifierade Hitler och nazismen men anses likväl nyskapande inom dokumentärfilmsgenren. Viljans triumf blev en stor framgång i Europa men bannlystes i bl.a. USA. Riefenstahl gjorde därefter en film om den tyska krigsmakten Wehrmacht med titeln Tag der Freiheit.


1936 kvalificerade sig Riefenstahl för att representera Tyskland i längdskidåkning i OS men bestämde sig för att i stället göra en film om de kommande sommarspelen i Berlin. Olympia blev en suggestiv film som även uppmärksammades för nydanande teknik. Riefenstahl satte kameran på skenor, en teknik som idag kallas för tracking shot, och använde denna metod för att filma stadiumpubliken och löparnas rörelser.


Andra världskriget ...
Under invasionen av Polen 1939 gjorde Riefenstahl, klädd i Waffen-SS-uniform, följe med tyska soldater i Polen. Den 12 september var hon i staden Końskie under avrättningen av 30 civila efter en påstådd attack mot tyska soldater. Riefenstahl hävdar i sina memoarer att hon försökte förhindra avrättningarna och att hon kort senare sökte upp Hitler för att protestera mot händelsen. Hon fortsatte dock sitt arbete i Polen och filmade bl.a. Hitlers segerparad i Warszawa den 5 oktober 1939.


Efter andra världskriget ...
Efter andra världskriget satt Riefenstahl fyra år i franskt fångläger. Hon anklagades för att ha använt fångar från koncentrationsläger vid sina filminspelningar, men efter en rättegång friades hon i brist på bevis. Under återstoden av sitt liv hävdade Riefenstahl att hon visserligen fascinerats av nazismen men att hon varit okunnig om de krigsförbrytelser som följde i dess spår.
Vid rättegångar mot nazistiska krigsförbrytare användes en femgradig skala med vars hjälp rätten graderade den anklagades koppling till nazismen. Grad 1 användes för allvarliga krigförbrytelser, medan grad 5 betydde att man ansågs oskyldig. Vid rättegången gavs Riefenstahl graden 4, alltså den lägsta graden av relation till regimen. Andra regissörer t.ex. Veit Harlan (som gjorde filmen Jud Süss 1940) ansågs tillhöra den femte kategorin.


I en dokumentärfilm från History Channel med titeln Hitler's Women: Leni Riefenstahl anklagas Riefenstahl för att ha vetat att hennes filmer var propaganda. Filmen visar hur Riefenstahl dinerar med Joseph Goebbels, Heinrich Himmler och andra toppmän från Sturmabteilung- och SS-grenarna av Nazistpartiet. I filmen intervjuas historiker och andra världskriget-forskare som ifrågasätter hur någon kan närvara vid statsmiddagar med toppnazister utan att förstå den politik de stöder. Dokumentärfilmen visar bl a att Riefenstahl skickade ett hyllningstelegram till Hitler efter invasionen av Frankrike ("Dina verk överskrider människans tankeförmåga. De är utan like i människans historia. Hur kan vi någonsin tacka dig?"). Filmen innehåller även intervjuer med romer som överlevt förintelsen, vars vittnesmål motsäger Riefenstahls påståenden om att de koncentrationslägersoffer hon använde i sina filmer inte dog.


Karriär efter kriget, arv och privatliv ...

Riefenstahl försökte göra filmer efter kriget men varje försök möttes med motstånd, protester och finansieringsproblem. 1944 gifte hon sig med Peter Jacob, som hon senare skiljde sig från. Riefenstahl blev senare den första att fotografera rockstjärnan Mick Jagger och hans fru Bianca som ett par hållande varandras händer - båda var beundrare av Riefenstahls arbete. Jagger ska ha berättat för Riefenstahl att han sett Viljans triumf minst 15 gånger.
Senare blev hon intresserad av Nubastammen i Sudan. Hennes böcker med fotografier av stammen publicerades 1974 och 1976. Riefenstahl överlevde en helikopterkrasch i Sudan 2000.


När hon var nära åttio år gammal ljög hon om sin ålder för att få certifikat i dykning och startade en karriär i undervattensfotografi. En film med titeln Impressionen unter Wasser, en idealdokumentär om livet i havet, lanserades på hennes 100-årsdag (22 augusti 2002).
I oktober 2002 bestämde sig tyska myndigheter för att inte vidare utreda anklagelser om mot Riefenstahl för förintelseförnekelse på grund av hennes ålder och möjlig demens.


Leni Riefenstahl dog i sömnen den 8 september 2003 i sitt hem i Pöcking, Tyskland några veckor efter sin 101-årsdag. Hon hade lidit av cancer. I hennes dödsannons sas det att Riefenstahl var den sista berömda personen från den tyska nazisteran att dö.
Riefenstahl är ryktbar i filmhistorien för att utveckla ny estetik i film, särskilt i relation till nakna kroppar. Medan propagandavärdet i hennes tidigare filmer stöter bort många, anses estetiken vara utomordentlig av många filmskapare.


Triumph des Willens      Deutsch & English

Berta Helene Amalie Riefenstahl, eller blot Leni Riefenstahl, gu(22. aust 1902 - 8. september 2003) var en tysk skuespillerinde, danserinde, filmfotograf og -instruktør, berømmet for sin æstetiske sans

Berta Helene Amalie Riefenstahl, eller blot Leni Riefenstahl, (22. august 1902 - 8. september 2003) var en tysk skuespillerinde, danserinde, filmfotograf og -instruktør, berømmet for sin æstetiske sans. Hun blev især berømt for sit kontroversielle arbejde som Hitlers chefinstruktør, i hvilken funktion hun bl. a. lavede den meget berømte og imponerende propagandafilm Triumph des Willens. Hendes karriere sluttede brat efter 2. verdenskrig, fordi hendes arbejde for Nazi-Tyskland og hendes nære venskab med Adolf Hitler og Joseph Goebbels var alt for kompromitterende. Hun blev dog ikke kendt skyldig i krigsforbrydelser.

På trods af hendes kontroversielle baggrund beundres hun alligevel for at være en pioner inden for udviklingen af den filmiske æstetik. Selv om propagandaen i hendes film er frastødende, bliver hendes filmkunst alligevel betragtet som enestående, og hun beundres især for den måde, den menneskelige, til tider nøgne krop blev skildret på.

Biografi 


 Fra danser til propagandafilminstruktør...
Efter at have droppet dansekarrieren pga. et skadet knæ, forsøgte hun sig med stort held som skuespillerinde, hvor hun især i stumfilm blev til noget af en filmstjerne i det meget blomstrende tyske filmmiljø under Weimarrepublikken. I 1932 fik hun chancen for selv at stå bag kameraet, hvor hun i starten kunne udvikle sit talent indenfor fiktionsfilm med filmen Das Blaue Licht. Filmen blev en stor succes og vandt bl. a. sølvmedaljen ved filmfestivalen i Venedig. Hun blev nu fejret nationalt for sin første filmproduktion. Allerede på dette tidspunkt begyndte føreren Adolf Hitler at fatte interesse for den lovende instruktør og hendes åbenlyse talent for filminscenering.

Ved et af nazisterne arrangeret massemøde hørte Leni Riefenstahl i februar 1932 Adolf Hitler holde en af sine folkeforførende taler, og Leni Riefenstahl var med det samme fascineret af den kraft og vilje, han lagde for dagen, nok mest ud fra et kunsterisk synspunkt, for særligt politisk interesseret blev hun aldrig. Det kom til brevveksling mellem de to, og kort tid efter opnåede Leni Riefenstahl sin 13-årige karrieres højdepunkt som rigsfilminstruktør for Nazi-Tyskland.



 Filmene om de store partisamlinger - Sieg des Glaubens, Triumph des Willens I august 1933 blev hun tilbudt at lave en propagandafilm om den femte partisamling i Nürnberg. "Der Sieg des Glaubens" (Troens sejr) fik premiere i december 1933, men blev pga. Röhm-putschet pillet af plakaten kort tid efter. Det nu forbudte SA havde nemlig spillet en stor rolle i Riefenstahls første propagandafilm. Filmen var dog ikke så god som hendes senere produktioner, og de nazistiske afdelinger var heller ikke så øvede, som de senere ville blive. Filmen blev til en slags prøveklud for både Riefenstahl og for den nazistiske organisation.

Gennem venskabet med den radikale antisemit Julius Streicher kunne hun i 1934 slippe uden om en gæld, hun havde til en tidligere medproducent af jødisk afstamning.

Hun fik nu også tilbuddet om at lave en film om rigspartiets sjette samling. Denne gang var hun bedre forberedt, og filmen blev et bevis på hendes evner. "Triumph des Willens" (Viljens triumf) er en af de mest veludførte propagandaproduktioner nogensinde. Efter i syv måneder at have klippet og redigeret de hundrede timers råmateriale, hvor hun ofte benyttede helt nye og selvopfundne teknikker, kunne den fire timer lange film i marts 1935 få premiere i Ufa-Palast i Berlin med føreren som tilskuer. Udover en perfektionistisk koreografi af de nazistiske partisoldater får Leni Riefenstahl ved hjælp af filmiske virkemidler føreren til ikke bare at virke fysisk stor, men også til at fylde på en mere subtil og snedig måde. Føreren er overalt uden at trænge sig alt for meget på, og hele tiden omgivet af trofaste, loyale, uniformerede soldater, alle sammen uden nogen form for individualitet, men blot del af en større masse underlagt førerens nådige og alfaderlige beskyttelse og vilje. Selviscenesættelsen af partiet NSDAP bliver i denne film perfekt udført, og publikum begejstres.



 Filmene om OL i 1936 De olympiske lege i Berlin i 1936 var en fremragende propagandamulighed for det unge Nazi-Tyskland til at promovere sig selv. I disse film skulle Leni Riefenstahl nu prøve en ny form for filmgenre, hvor hun ikke selv kunne instruere aktørerne. Prologen til disse Olympia-film er den berømte indgangsscene med ruinerne af Akropolis i Athen og den efterfølgende overblænding til de antikke græske statuer og deres smukt formede kroppe, som pludselig går over i en statue af en diskoskaster, for til sidst at ende i en levende, nøgen atlet, der udfører atletiske discipliner.

Pga. af hendes succes med Olýmpia-filmene håbede hun nu på at kunne komme til at lave film også i Hollywood. Hun blev da også inviteret derover, men uheldigvis for hende faldt hendes tur til Metro-Goldwyn-Mayer lige præcis sammen med rigskrystalnatten i november 1938. Amerikanerne var rystede over udviklingen i Tyskland, og hun boykottedes herefter af alle indflydelsesrige personer. Hun nåede dog at møde bl. a. Walt Disney og Henry Ford.



 Efterkrigstid Efter krigen blev Leni Riefenstahls fortsatte karriere bremset effektivt af hendes arbejde for Nazi-Tyskland. Ingen ville have noget at gøre med hende, og nogle af hendes film blev sågar forbudt i Vesttyskland. Hun måtte opleve den tort at blive stemplet som medløber under afnazificeringsprocessen umiddelbart efter krigen.

Hun formåede efterhånden at genoprette respekten om sin person, især gennem sit arbejde med afrikanske folkeslag, og nogle flotte film om disse gav hende lidt oprejsning.

En af de største og mest spændende filmpersonligheder nogensinde døde i 2003 i en alder af 101 år


Leni Riefenstahl -Tag der Freiheit -Extract

Berta Helene Amalie Riefenstahlová byla německá filmová režisérka, tanečnice, herečka a fotografka

Berta Helene Amalie Riefenstahlová (22. srpna 1902 Berlín8. září 2003 Pöcking) byla německá filmová režisérka, tanečnice, herečka a fotografka. Byla známá pokrokovým a novátorským přístupem k natáčení filmů. Osoba a tvorba Riefenstahlové často vzbuzují kontroverzní reakce, protože se prostřednictvím svých filmů podílela na propagaci nacistického Německa.

Život 

Dětství a dospívání / tanečnice Byla první dítě úspěšného obchodníka Alfreda Riefenstahla a Berthy Sherlachové. Od roku 1918 do 1925 se věnovala tanci, který jí otec zakazoval. Na taneční hodiny začala chodit tajně jako šestnáctiletá. V té době se už věnovala gymnastice, byla plaveckou a atletickou šampiónkou. Po tom, co se stala nejlepší studentkou taneční školy a po veřejných vystoupeních, se kterými otec nesouhlasil, byla poslána do internátní školy. Na nové škole pokračovala tajně v tanci, začala psát povídky, sportovní články a filmové scénáře. Když ve dvaceti jedna letech ukončila studium, mohla se konečně věnovat profesionálnímu tanci. Podepsala smlouvu se slavným avantgardním divadelním režisérem Maxem Reinhardtem a absolvovala evropské turné jako sólistka. Svoje první sólové vystoupení měla 23. října 1923 v Mnichově. Jako tanečnice si choreografii sama připravovala, vybírala hudbu.Tancovala bez rekvizit, bosá, důraz kladla na subjektivní vyjádření pocitu z hudby. Často se choreograficky inspirovala egyptskými a starořeckými motivy. Její taneční kariéru ukončil úraz, když si v Praze na hostování vážně poranila koleno.



 20. léta / herečka

V roce 1924 žila v Berlíně se snoubencem Otto Froitzheimem, v té době známým tenistou. Zlomovým bodem v jejím živote bylo setkání s tvorbou filmového průkopníka Arnolda Fancka. Náhodou viděla jeho film Hora osudu („Der Berg des Schicksal“) z roku 1919, který ji svým zobrazením hor natolik nadchl, že se chtěla stát filmovou režisérkou a herečkou. V Berlíne se setkala s Fanckem a přesvedčila ho, že bude hrát v jeho filmech. Leni se rozešla se snoubencem a začala po zotavení z úrazu natáčet v Dolomitech film Der heilige Berg (Svatá hora). Během natáčení se začínala zajímat o filmovou práci a kameru. Film Svatá hora měl premiéru 12. prosince 1926 v berlínském paláci UFA v kině ZOO. V letech 1926 až 1933 natočila pět horských filmů. Fanckovy estetické horské filmy (natočené v riskantních a odlehlých exteriérech) ovlivnily Leni Riefenstahlovou v jejím dalším filmovém a fotografickém směřování (romantický, nevinný a přírodní obraz světa).

Její první režijní práce byl film Modré světlo, který natočila v roce 1932 (Scénář: Béla Balázs, kameraman: Hans Schneeberger). Už při prvním filmu byla kromě režisérky také střihačkou, producentkou a hlavní představitelkou, protože potřebovala mít vše pod kontrolou. Premiéra se konala v Berlíně 24. března 1932. Na Mezinárodním filmovém festivalu v Benátkách byl oceněný stříbrnou medailí a byl přijat s nadšením a měl mezinárodní úspěch.


 Nacionalismus / režisérka - dokumentaristka V roce 1933 pozvali Riefenstahlovou do Berlína, kde se setkala s Hitlerem a ministrem propagandy Goebbelsem, kteří byli jejími obdivovateli. Požádali ji, aby zdokumentovala sjezdy NSDAP a aby dohlížela na filmovou tvorbu v Německu. Leni Riefenstahlová nejdřív odmítla s odůvodněním, že není zorientovaná v revolučních změnách a současné politice a dokumentární film ještě netočila. Nakonec režisérku přesvědčili tvrdíc, že politika a umění (a on chtěl umělecké dílo) se nemají míchat a navíc, že si může zaměstnat vlastní štáb. V srpnu 1933 začala Riefenstahlová natáčet první film z norimberské trilogie Vítězství víry (během války se ztratil). Režisérka s ním nebyla spokojená, byl podle ní esteticky nedokonalý v porovnání s pozdějšími filmy trilogie. Druhý díl trilogie Triumf vůle z roku 1934, který dokumentoval 6. sjezd NSDAP, ukázal, že Riefenstahlová je všestranná kreativní režisérka. Masové scény, projevy a noční shromáždění použila ve filmu esteticky a tím vytvořila nový druh filmového umění. Nikdo před ní tímto způsobem nenatočil dokumentární film. Triumf vůle měl premiéru v paláci UFA v Berlíne za osobní účasti Hitlera. Za tento film dostala režisérka v roku 1934 „Národní cenu“ a ministr propagandy Joseph Goebbels ji chválil: „Je to největší film o Führerovi, jaký byl kdy natočen.“ Na Mezinárodním filmovém festivalu v Benátkach v roce 1935 získal film cenu jako nejlepší zahraniční dokumentární film a na světové výstavě v Paříži roku 1937 dostal zlatou medaili. Po válce byl film odsouzen jako propagandistický, zaměřující se na nacionalistické emoce a oslavující Hitlera a jeho teorii árijské krásy. Poslední ze sjezdových filmů natočila Riefenstahlová v roku 1935. Film se jmenoval Den svobody - naše armáda a byl natočený bez komentáře. Použila v něm dvojité expozice, rozostření a evokativní hudbu.



 Olympia Roku 1936 pověřil Riefenstahlovou generální sekretář Mezinárodního olympijského výboru Dr. Carl Diem, aby zdokumentovala XI. olympijské hry v Berlíně. Riefenstahlová založila společnost, ve které byla ona a její bratr Heinz společníky. Peníze na tento film dostala jejich produkční firma i z ministerstva propagandy. Olympia se realizovala osmnáct měsíců. Při její výrobě bylo sestříháno čtyři sta tisíc metrů filmu. V dějinách kinematografie znamená výrazný předěl svým zpracováním. Ve filmu byla použitá efektní světelná kombinace, trikové záběry a kamery na vozíku, pohybující se na kolejnicích. Speciálně pro Olympii vymyslela Riefenstahlová výtah, na kterém se pohybovala kamera po vysokém vlajkovém stožáru. Záběry nasnímané tímto dynamickým způsobem znázorňovaly zástupy SS, které se zdály nekonečné. Riefenstahlová použila v Olympii efektní kombinace umělého a denního světla. Přímo na stadiónu dala vykopat šest šacht, ve kterých byly umístěny kamery snímající sportovce proti nebi, aby vynikly jejich hrdinská atletické těla. Unikátních záběrů dosáhla tím, že skokanům a maratóncům upevnila při tréninku na těla kamery. Poprvé se použila kamera pod vodou, aby byl zdokumentován skok do vody po částech. Roku 1956 byla Olympia zařazená mezi deset nejlepších filmů světa.Norimberská trilogie a Olympie ukončily úspěšnou režisérskou kariéru Riefenstahlové. Po roce 1938 neměla žádnou smlouvu se sponzorem ani filmovým studiem. 21. března 1944 se Riefenstahlová vdala v Kitzbühelu za nadporučíka Petra Jacoba, ale za dva roky se rozešli.



 Denacifikace V dubnu 1945 spojenci Riefenstahlovou uvěznili a společně s jinými vysoce postavenými nacionalistickými socialisty byla poslána k výslechu do sběrného tábora. 3. června 1945 ji Američané oficiálně denacifikovali a byla propuštěna bez trestu. Během války žila v Kitzbühelu a po denacifikaci Američany se tam vrátila. V roce 1940 začala ještě s natáčením filmu Tiefland (Nížina), který teď plánovala dokončit v Kitzbühelu v Tyrolsku, které však patřilo do francouzské zóny, a i když ji na to Američané upozorňovali, Riefenstahlová byla přesvědčená, že denacifikace Američany je dostačující a že ji budou uznávat i ostatní spojenci. Jenže denacifikace ve francouzské zóně nebyla platná, byla přemístěná do francouzské zóny v Německu. Žila s manželem v domácím vězení ve Schwarzwaldu a čtyři měsíce strávila v ústavu pro choromyslné ve Freiburgu. V červenci 1949 byla nakonec denacifikovaná i francouzským tribunálem.

Riefenstahlová později tvrdila, že během výslechů byla otřesená, když viděla fotografie z koncentračních táborů, podle dochované zprávy z amerických archívů se však v té době nejvíc obávala o svůj film Nížina. V tomto filmu použila jako komparzisty Romy, kteří byli v koncentračních táborech. Dlouho se jí tuto skutečnost dařilo popírat, ale usvědčila ji žádost, ve které bylo uvedeno, že jmenovaní lidé budou za účelem přemístění na její „plac“ rychle převezeni. Na denacifikačním soudu během procesu s Riefenstahlovou 16. prosince 1949 zaznělo: Ve formálním ohledu je jisté, že paní Leni Riefenstahlová nebyla členkou NSDAP ani jiné její odnože, tedy nevzniká žádné podezření z viny podle direktívy 38. Je třeba však přezkoumat, jestli paní Riefenstahlová jiným způsobem než spoluprací se stranou nebo jejími odnožemi nepodporovala nacistickou vládu násilí, nebo jestli z toho vyšla jen jako jeho uživatelka. Z majetku, který jí tehdy zabavili, dostala po letech jen část.



 Afrika Jako šedesátiletá odjela Riefenstahlová do Afriky, kde v odlehlé nubijské oblasti mapovala životní styl domorodců. Žila mezi nimi několik let, během kterých se naučila jejich jazyk. Zachytila je při zápasech se zvířaty, s dětmi, při tancích i při pohřebních rituálech. V roce 1975 se fotografie Núbů z Kau objevily ve velkých mezinárodních časopisech. Od Art Directors Club Deutschland dostala zlatou medaili za nejlepší fotografický výkon roku 1975. Nálepky nacistické fotografky se však nezbavila. Její odpůrci z řad intelektuálů, mezi jinými i Susan Sontagová, poukazovali na to, že se soustředila na bezchybná mladá lidská těla a starce nefotila. Zdůrazňovali, že i v Nubii upřednostňovala fašistický ideál krásy. I přes kritiku jsou její fotografie z tohoto období unikátním uměleckým dílem zachycujícím jedinečné okamžiky.



 V oceánu V sedmdesáti letech se začala věnovat potápění. S expedicí se dostala k Rudému moři, Karibiku a k Indického oceánu. První podmořské fotografie publikovala roku 1975, zároveň začala natáčet dokumentární film o korálových zahradách, který se stal uměleckým dílem a vědeckým dokumentem. Mnohé fotografie z podmořského světa udělala Riefenstahlová po osmdesátce, kdy měla za sebou víc než tisíc ponorů. Riefenstahlová o svých potápěčských začátcích řekla: „Moje touha potápět se s kyslíkovou bombou byla tak silná, že jsem použila trik. Zapsala jsem se jako Helene Jacobová a zfalšovala jsem svoje datum narození. Místo roku 1902 jsem uvedla 1922. Instruktor jakoby moje omlazení nebral v úvahu, podíval se na mě skepticky a jistě si myslel: Ta to nikdy nedokáže.“

Celý život však roli Hitlerovy propagátorky popírala. Vymlouvala se na svou naivitu, v lepším případě politickou slepotu a oslnění. Ani poválečné procesy ji neodsoudily a přiznaly jí statut „osoby nacismem nedotčené“. Nepokorná obhajoba vlastní minulosti jí však v důsledku neprospěla. Možná, že by ji v očích Němců rehabilitovla kajícná sebekritika. Místo toho se znovu jako umělkyně prosadila až v šedesátých letech, kdy začala fotografovat africké domorodce. Zatímco ve světě byla její filmová díla dávno uznána (časopis Time ji v osmdesátých letech zařadil mezi stovku nejvýznamnějších filmových tvůrců), v Německu se o jejich uměleckých kvalitách začalo veřejně mluvit až v devadesátých letech.

Leni Riefenstahlová zemřela během spánku 8. září 2003 ve svém domě v Pöckingu v Německu ve věku 101 let. Je pohřbena v Mnichově.


Tag der Freiheit - Unsere Wehrmacht Teil II

Helene Bertha Amalie "Leni" Riefenstahl  was a German film director, dancer and actress widely noted for her aesthetics and innovations as a filmmaker.

Helene Bertha Amalie "Leni" Riefenstahl (August 22, 1902 – September 8, 2003) was a German film director, dancer and actress widely noted for her aesthetics and innovations as a filmmaker. Her most famous film was Triumph des Willens (Triumph of the Will), a propaganda film made at the 1934 Nuremberg congress of the Nazi Party. Riefenstahl's prominence in the Third Reich along with her personal friendships with Adolf Hitler and Joseph Goebbels thwarted her film career following Germany's defeat in World War II, after which she was arrested but never convicted of war crimes.


The propaganda value of her films made during the 1930s repels most commentators but many film histories cite the aesthetics as outstanding. After her death the Associated Press described Riefenstahl as an "acclaimed pioneer of film and photographic techniques." Der Tagesspiegel newspaper in Berlin noted, "Leni Riefenstahl conquered new ground in the cinema." The BBC said her documentaries "were hailed as groundbreaking film-making, pioneering techniques involving cranes, tracking rails, and many cameras working at the same time." Reviewer Gary Morris called Riefenstahl "an artist of unparalleled gifts, a woman in an industry dominated by men, one of the great formalists of the cinema on a par with Eisenstein or Welles."Riefenstahl later published her still photography of the Nuba tribes in Africa and made films of marine life.

Biography


Dancer and actress...
Riefenstahl was born in the working class neighbourhood of Wedding in Berlin. She began her career as a self-styled and well-known interpretive dancer. After injuring her knee while performing in Prague, she saw a nature film about mountains and became fascinated with the possibilities of film. She went to the Alps to meet the film's director Arnold Fanck, hoping to secure the lead in his next project. Instead Riefenstahl found an actor who had starred in Fanck's films who wrote to the director about her.

Riefenstahl went on to star in many of Fanck's mountain films as an athletic and adventurous young woman with a suggestive appeal. Riefenstahl had a prolific career as an actor in silent films. She was popular with the German public and highly regarded by directors. Her last acting role before becoming a director was in the 1933 film SOS Eisberg (U.S. title SOS Iceberg).
When presented with the opportunity to direct Das Blaue Licht in 1932 she took it. Breaking from her mentor's style of setting realistic stories in fairytale mountain settings, Riefenstahl filmed Das Blaue Licht as a romantic, wholly mystical tale which she thought of as more fitting to the terrain.


Propaganda/documentaries...
Riefenstahl heard Adolf Hitler speak at a rally in 1932 and was mesmerized by his talent as a public speaker. Describing the experience in her Memoiren, Riefenstahl wrote: "I had an almost apocalyptic vision that I was never able to forget. It seemed as if the earth's surface were spreading out in front of me, like a hemisphere that suddenly splits apart in the middle, spewing out an enormous jet of water, so powerful that it touched the sky and shook the earth."
According to the Daily Express of 24 April 1934, Leni Riefenstahl had read Mein Kampf during the making of Das Blaue Licht. This newspaper article quotes her as having commented, "The book made a tremendous impression on me. I became a confirmed National Socialist after reading the first page. I felt a man who could write such a book would undoubtedly lead Germany. I felt very happy that such a man had come."


Hitler already admired Das Blaue Licht and during a personal meeting he asked Riefenstahl to direct the 1933 film Der Sieg des Glaubens (Victory of Faith), an hour-long feature about the Nazi Party rally at Nuremberg in 1933 (released on DVD in 2003). Ernst Röhm was featured in the film but when he was murdered during the purge of the SA (Night of the Long Knives) Der Sieg des Glaubens became a political embarrassment.
Nonetheless impressed with Riefenstahl's work, Hitler asked her to film the upcoming 1934 Party rally in Nuremberg. The result, Triumph of the Will, was a documentary generally recognized as a masterful, epic, innovative work of documentary filmmaking. Triumph of the Will became a rousing success in Germany.

However, it was widely banned in America as a propaganda film for the Nazi Party. The film won many international awards as a ground-breaking example of filmmaking and is widely regarded as one of the most effective pieces of propaganda ever produced.
In interviews for the 1993 film The Wonderful, Horrible Life of Leni Riefenstahl, Riefenstahl adamantly denied any deliberate attempt to create pro-Nazi propaganda and said she was disgusted that Triumph of the Will was used in such a way. In 2003, The Economist magazine cited Triumph of the Will as having "sealed her reputation as the greatest female filmmaker of the 20th century."


In 1935 Riefenstahl madeTag der Freiheit: Unsere Wehrmacht (German for Day of Freedom: Our Armed Forces), a lesser-known film about the German Wehrmacht. Like Der Sieg des Glaubens and Triumph of the Will, this was made at the annual Nazi Party rally in Nuremberg. Over a million Germans had participated in the 1934 Nuremberg Rally and later yearly rallies held there got even bigger. The 1935 rally is noted for pronouncements about the status of Jews in Germany. These became known as the Nuremberg Laws which for Jews in Europe would soon become matters of life and death.


In 1936 Riefenstahl was invited to film the Olympic Games in Berlin. She also went to Greece to take footage of the games' original site at Olympia, where she was aided by Greek photographer Nelly's. This material became Olympia, a film widely noted for its technical and aesthetic achievements. She was one of the first film makers to use tracking shots in a documentary, placing a camera on rails to follow the athletes' movement. Riefenstahl's work on Olympia has been cited as a major influence in modern sports photography.


World War II...
During the Invasion of Poland Leni Riefenstahl was photographed in Poland wearing a military uniform and a pistol on her belt in the company of German soldiers.[ On 12 September 1939 she was in the town of Końskie when 30 civilians were executed there, in retaliation for an alleged attack on German soldiers. According to her memoir Riefenstahl tried to intervene but a furious German soldier held her at gunpoint and threatened to shoot her on the spot. Closeup photographs of a distraught Leni survive from that day. By 5 October 1939 Riefenstahl was back in occupied Poland filming Hitler's victory parade in Warsaw.
On June 14, 1940, the day Paris was declared an open city by the French and occupied by German troops, Riefenstahl wrote to Hitler in a telegram, "With indescribable joy, deeply moved and filled with burning gratitude, we share with you, my Führer, your and Germany's greatest victory, the entry of German troops into Paris. You exceed anything human imagination has the power to conceive, achieving deeds without parallel in the history of mankind." Riefenstahl was friends with Hitler for twelve years and reports vary as to whether she ever had an intimate relationship with him.


After the Nuremberg rallies trilogy and Olympia Riefenstahl began work on a feature film based on Hitler's favorite opera, Eugen d'Albert's Tiefland. The German government paid her 7 million reichsmarks in compensation (on Hitler's direct order). From September 23 until November 13, 1940 she filmed in Krün near Mittenwald. For the extras playing Spanish women and farmers, gypsies (Sinti) detained in a camp at Salzburg-Maxglan were forced to work with her. Filming at the Babelsberg Studios near Berlin began almost one and a half year later in April 1942 and lasted well into summer.

This time Sinti and Roma from the Marzahn detention camp near Berlin were compelled to work as extras. A surviving document from camp Marzahn shows a list of 65 inmates who were ordered to serve in the production. 50 stills from the filming in Krün near Mittenwald were later found and from these, surviving prisoners were able to identify 29 camp inmates who worked for Riefenstahl and were then deported to Auschwitz-Birkenau in the first weeks of March 1943 following Himmler's December 1942 decree. Despite overwhelming evidence to the contrary, to the end of her life, Riefenstahl continued to maintain that all the film extras survived the war and she had met them after the war.
In October 1944 the production moved to Barrandov Studios in Prague for interior filming. Lavish sets made these shots some of the most costly in the film but they were finished within days. Editing for Tiefland wasn't completed until after the war and the film did not premier until February 1954.
Leni Riefenstahl married Peter Jacob on March 21, 1944 shortly after she introduced him to Hitler in Kitzbühel, Austria but they divorced in 1947.


Post-war detention...
After World War II ended in 1945, writer Budd Schulberg (then on Naval assignment with John Ford's documentary unit) was ordered to arrest Riefenstahl at her chalet in Kitzbühel, Austria, ostensibly to have her identify the faces of Nazi war criminals in German film footage captured by the Allied troops. Riefenstahl claimed that she wasn't aware of the nature of the internment camps. According to Schulberg, "She gave me the usual song and dance. She said, 'Of course, you know, I'm really so misunderstood. I'm not political.'" But when she later claimed that she had been forced to follow Goebbels' order under threat of being sent to a concentration camp, Schulberg asked her why she should have been afraid, if she didn't know that concentration camps existed.
Riefenstahl continued to maintain that she was "fascinated" by the National Socialists but politically naïve and ignorant about any war crimes. She spent four years in a French detention camp, but, although she was tried twice by postwar authorities, she was never convicted either for her alleged role as a propagandist or for the use of concentration camp inmates in her films.


Later life...
Riefenstahl attempted to make films after the war but was met with resistance, public protests and sharp criticism. As a result she could not secure funding, but did begin work on a few projects which never came near completion.
In the 1960s she began a lifelong companionship with Horst Kettner who was forty years her junior.
In her later years, Riefenstahl took up photography, documenting a diverse array of subjects. She developed an interest in the Nuba tribe in Sudan where she sporadically lived among them. Her books with photographs of the tribe were published in 1974 and 1976.

 While heralded by many as outstanding colour photographs, they were harshly criticized by Susan Sontag, who claimed in a review they were further evidence of Riefenstahl's "fascist aesthetics" (Fascinating Fascism, 1975). Pictures taken at a 1971 social event show a camera-wielding Riefenstahl snapping photos of rock star Mick Jagger and his wife Bianca. Years later she was similarly photographed with Las Vegas entertainers Siegfried and Roy. At age 72, Riefenstahl began pursuing underwater photography, after lying about her age to gain certification for scuba diving (she claimed she was 52). On August 22, 2002 (her 100th birthday) Riefenstahl released a film called Impressionen unter Wasser (Underwater Impressions), an idealized documentary of life in the oceans.
She survived a helicopter crash in Sudan in 2000.
In 2003 at the age of 101 Riefenstahl married Kettner.


Death...
Leni Riefenstahl died in her sleep on the late evening of September 8, 2003 at her home in Pöcking, Germany a few weeks after her 101st birthday. She had been suffering from cancer. She was buried in the Waldfriedhof in Munich.
In his book The Story of Film film scholar Mark Cousins claims, "Next to Orson Welles and Alfred Hitchcock, Leni Riefenstahl was the most technically talented Western film maker of her era."